Rio Tinto Aktie: Große Neuigkeiten!
Heute steht bei Rio Tinto alles im Zeichen der Gewinnausschüttung. Der optische Kursrückgang zum Wochenausklang ist primär technischer Natur, da die Aktie "ex Dividende" gehandelt wird. Operativ untermauert der Minengigant seine Ambitionen jedoch mit soliden Jahreszahlen und einer überraschenden Investitionsentscheidung in Südafrika.
Der Dividenden-Effekt
Für Anleger ist der heutige Freitag, der 6. März 2026, ein entscheidender Stichtag im Kalender. Die Notierung ex Dividende bedeutet, dass der Anspruch auf die halbjährliche Ausschüttung von 2,54 US-Dollar pro Aktie nun verbrieft ist. Wer die Papiere erst heute kauft, geht bei dieser Runde leer aus. Die Auszahlung selbst ist für den 16. April 2026 terminiert.
Dieser technische Abschlag erklärt einen Teil der jüngsten Kursbewegung; auf Wochensicht verzeichnet das Papier ein Minus von rund 7 Prozent und notiert aktuell bei 77,80 Euro. Fundamental basiert die Ausschüttung auf einem robusten Geschäftsjahr 2025. Trotz Gegenwind bei den Rohstoffpreisen konnte Rio Tinto den Umsatz um rund 7 Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar steigern. Das bereinigte EBITDA kletterte um 9 Prozent auf 25,4 Milliarden US-Dollar. Verantwortlich hierfür waren vor allem höhere Fördermengen bei Kupfer und Eisenerz, die schwächere Marktpreise kompensierten.
Überraschung in Südafrika
Abseits der regulären Zahlen sorgt eine strategische Entscheidung für Aufmerksamkeit. Der Konzern genehmigte eine Investition von 473 Millionen US-Dollar für das Zulti-South-Projekt der Tochtergesellschaft Richards Bay Minerals (RBM) in Südafrika. Dies beendet eine seit Januar 2020 bestehende Suspendierung.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rio Tinto?
Der Baubeginn ist bereits für das erste Quartal 2026 angesetzt. Diese Maßnahme ist essenziell, um die Förderung von Zirkon und Titanoxid langfristig bis 2050 zu sichern, da sich die Ressourcen im benachbarten Zulti-North-Projekt dem Ende zuneigen.
Fokus verschiebt sich auf Kupfer
Der Blick in die Zukunft verdeutlicht den strategischen Wandel des Konzerns. Während das Eisenerzgeschäft im australischen Pilbara weiterhin als "Cash Cow" fungiert, positioniert das Management Kupfer als den zentralen Wachstumstreiber für die Ära der Elektrifizierung.
Durch den Hochlauf der Untertagemine Oyu Tolgoi strebt Rio Tinto ein jährliches Wachstum der kupferäquivalenten Produktion von rund 3 Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts an. Für das laufende Jahr 2026 plant das Unternehmen Investitionsausgaben (Capex) von bis zu 11 Milliarden Dollar, um diesen Strukturwandel voranzutreiben und die Abhängigkeit von chinesischen Immobilienmärkten, die den Eisenerzpreis dominieren, schrittweise zu verringern.
Das Jahr 2026 wird für Rio Tinto weniger von volatilen Eisenerzpreisen abhängen, sondern vielmehr von der exakten Umsetzung der Expansionsprojekte bei Kupfer und Energiewendemetallen bestimmt sein. Mit der Wiederaufnahme des Südafrika-Projekts und der Integration neuer Aktien an der Londoner Börse für Mitarbeiterprogramme bleibt die Unternehmensagenda in den kommenden Monaten straff gefüllt.
Rio Tinto-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rio Tinto-Analyse vom 6. März liefert die Antwort:
Die neusten Rio Tinto-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rio Tinto-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rio Tinto: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








