Nach den abgebrochenen Fusionsgesprächen mit Glencore rückt das operative Geschäft wieder in den Mittelpunkt. Am Donnerstag legt der Rohstoffriese seine Ergebnisse vor. Anleger blicken gespannt auf die Profitabilität: Kann die neue Strategie mit Partnern wie Amazon überzeugen, oder drücken die Rohstoffpreise auf die Marge?

Der Termin ist für den gesamten Sektor von Bedeutung. Am 19. Februar öffnet Rio Tinto die Bücher. Das Marktumfeld präsentiert sich robust, der australische Index notiert nur knapp unter seinem Allzeithoch – maßgeblich getrieben von den großen Minenwerte. Investoren achten nun besonders darauf, wie das Management die jüngsten Preisschwankungen bei Eisenerz und Kupfer abgefedert hat.

Neue Allianzen statt Mega-Fusion

Hinter den Kulissen hat das Management die Weichen neu gestellt. Nachdem die Fusionsgespräche mit Glencore am 5. Februar offiziell beendet wurden, konzentriert sich der Konzern auf seine bestehenden Assets und strategische Kooperationen.

Zwei Partnerschaften stehen dabei im Fokus:
* Tech-Kooperation: Ein Abkommen mit Amazon sieht die Lieferung von kohlenstoffarmem Kupfer für Rechenzentren vor.
* Regionale Stärke: Gemeinsam mit dem Konkurrenten BHP sollen Eisenerzvorkommen in der westaustralischen Pilbara-Region erschlossen werden.

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Analysten positionieren sich

Kurz vor der Veröffentlichung passen große Finanzinstitute ihre Bewertungen an. J.P. Morgan bestätigte erst am 12. Februar die Einstufung "Buy". Die Schweizer Großbank UBS hob ihr Votum bereits einen Tag zuvor auf "Hold" an. Im US-Handel zeigten sich die Papiere zuletzt volatil und pendelten zwischen 95,64 und 98,36 Dollar, was die Nervosität vor dem Stichtag unterstreicht.

Die kurzfristige Richtung der Aktie entscheidet sich am kommenden Donnerstag. Neben den reinen Gewinnkennzahlen wird der Ausblick des Managements auf die Rohstoffnachfrage entscheidend sein. Sollten die Zahlen die Erwartungen erfüllen, könnte dies die jüngste positive Stimmung im Sektor bestätigen.

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