Rigetti Aktie: Verschiebung bremst
Zwei große Investmentbanken trauen Rigetti Computing einen Kursanstieg von bis zu 100 Prozent zu. Doch während Analysten optimistisch werden, kämpft das Unternehmen mit einem technischen Problem: Das Flaggschiff-System erreicht nicht die erforderliche Präzision – und der Marktstart verzögert sich.
Analysten sehen Potenzial
Rosenblatt Securities hat am 16. Januar 2026 die Abdeckung mit einem „Buy"-Rating und einem Kursziel von 40 Dollar aufgenommen. Noch optimistischer zeigt sich Mizuho: Die Bank vergibt ein „Outperform" und setzt das Ziel bei 50 Dollar an. Damit würde sich der aktuelle Kurs nahezu verdoppeln.
Die Bewertungen basieren vor allem auf der modularen Architektur von Rigettis Quantencomputern und dem langfristigen Wachstumspotenzial der Branche. Der Konsens unter Analysten tendiert zu einem „Moderate Buy" mit durchschnittlichen Kurszielen zwischen 32 und 38 Dollar.
Das Cepheus-Problem
Die kommerzielle Verfügbarkeit des 108-Qubit-Systems „Cepheus" wurde auf Ende März 2026 verschoben. Der Grund: Die aktuelle 2-Qubit-Gate-Fidelity liegt bei 99,0 Prozent – der Zielwert für den Markteintritt aber bei 99,5 Prozent. Zum Vergleich: Konkurrent IBM erreicht derzeit eine fehlerfreie Rate von 99,92 Prozent.
Das Management arbeitet an der Optimierung der sogenannten Tunable Couplers, um die Präzision zu steigern. Ob das bis Ende des ersten Quartals gelingt, bleibt abzuwarten. Die Verzögerung zeigt, wie eng getaktet die Entwicklung in der Quantentechnologie ist.
Umsatz schwach, Auftragsbuch stark
Im dritten Quartal 2025 erzielte Rigetti lediglich 1,95 Millionen Dollar Umsatz – ein Rückgang von 18,1 Prozent im Jahresvergleich. Die Nettomarge bleibt mit minus 4.741 Prozent tief im negativen Bereich.
Allerdings hat das Unternehmen zuletzt zwei bedeutende Verträge gesichert:
- 5,7 Millionen Dollar für Novera-Systemverkäufe
- 5,8 Millionen Dollar vom Air Force Research Laboratory
Diese Aufträge sollen im vierten Quartal für ein Umsatzwachstum von 17,7 Prozent sorgen. Am 4. März 2026 folgen die Quartalszahlen – und damit die Chance, die technische Verzögerung mit soliden Geschäftszahlen zu relativieren.
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