Während der Ether-Kurs seit Jahresbeginn rund 35 Prozent eingebüßt hat, treibt die Ethereum Foundation die technische Weiterentwicklung massiv voran. Die nun veröffentlichte Roadmap für 2026 verspricht nicht weniger als eine grundlegende Überarbeitung der Blockchain-Infrastruktur. Im Fokus stehen eine drastische Erhöhung der Kapazität und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit, um im Wettbewerb der Blockchains langfristig zu bestehen.

Drei Säulen für die Zukunft

Die Strategie der Foundation gliedert sich in drei klare Bereiche: Skalierung, Verbesserung der Nutzererfahrung (UX) und Härtung des Layer-1-Netzwerks. Besonders ambitioniert zeigt sich das Entwicklerteam beim Thema Durchsatz. Das sogenannte "Gas Limit" soll von derzeit 60 Millionen in Richtung 100 Millionen und darüber hinaus angehoben werden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, deutlich mehr Transaktionen pro Block zu verarbeiten und damit die Konkurrenzfähigkeit gegenüber schnelleren Blockchains zu sichern.

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Umgesetzt werden diese Ziele durch zwei zentrale Netzwerk-Upgrades im laufenden Jahr. In der ersten Jahreshälfte 2026 steht das Upgrade "Glamsterdam" an, gefolgt von "Hegota" im späteren Jahresverlauf. Letzteres soll unter anderem die Zensurresistenz des Netzwerks durch sogenannte "Fork-Choice Enforced Inclusion Lists" (FOCIL) auf Protokollebene stärken. Parallel dazu wird an der "Native Account Abstraction" gearbeitet, um die Interaktion mit Smart Contracts für Endnutzer intuitiver zu gestalten.

Institutionelles Interesse trotz Abflüssen

Das fundamentale Update trifft auf ein gespaltenes Marktumfeld. Einerseits bereitet der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock Berichten zufolge den "iShares Staked Ethereum Trust" (ETHB) vor. Dieses Produkt soll Anlegern nicht nur Kursgewinne, sondern auch Staking-Erträge bieten, wobei geplant ist, rund 82 Prozent der generierten Rendite weiterzugeben.

Andererseits kämpft der Spot-Markt aktuell mit Desinteresse. Am 20. Februar verzeichneten Ethereum-ETFs Nettoabflüsse von über 110 Millionen US-Dollar (ca. 57.543 ETH). Diese Kapitalbewegungen spiegeln die kurzfristige Skepsis der Investoren wider, die den Kurs zuletzt auf rund 1.947 US-Dollar drückte.

Die Diskrepanz zwischen kurzfristiger Marktschwäche und langfristiger technischer Aufrüstung ist offensichtlich. Während der Markt Gewinne mitnimmt, positioniert die Foundation Ethereum als unabhängige Abwicklungsebene. Ob die für 2026 geplanten Upgrades ausreichen, um das Sentiment nachhaltig zu drehen, wird sich spätestens mit der Implementierung von "Hegota" in der zweiten Jahreshälfte zeigen.

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