Rheinmetall-Aktie: Wenn das alles wahr wird!
Die Entwicklung der Rheinmetall an den Aktienbörsen ist noch immer viel zu schwerfällig. Am Mittwoch ging es gar um rund 1,9 % abwärts auf lediglich 1604,75 Euro knapp über der Marke von 1.600 Euro. Das ist ein Ausweis der aktuellen Schwäche. Die jüngst gemeldeten Zahlen (vor einer Woche) wollen dazu gar nicht passen. Denn der Auftragsbestand von Rheinmetall hat sich zu einem zentralen Stabilitätsfaktor entwickelt. Zum Jahresende 2025 summierte sich das Orderbuch auf rund 63,8 Milliarden Euro und erreichte damit einen historischen Höchststand. Das sollte auch das aktuelle Jahr absichern und an den Börsen durchaus anerkannt werden.
Rheinmetall: Die Geschäfte sind recht stabil
Dieses Volumen basiert überwiegend auf langfristigen militärischen Beschaffungsprogrammen europäischer Staaten sowie auf Projekten innerhalb der NATO. Besonders kräftig entwickelt sich das Geschäft mit Munition und Waffensystemen, deren Nachfrage in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.
Rheinmetall baut seine Kapazitäten entsprechend aus. Im Bereich der Artilleriemunition plant der Konzern, die Produktion perspektivisch auf bis zu 1,5 Millionen Geschosse pro Jahr zu steigern. Parallel dazu wird das Portfolio um mobile Systeme erweitert, wie sie zuletzt auch in Norwegen demonstriert wurden. Dort sollten nach den aktuellen Meldungen auch möglicherweise Folgeaufträge entstehen. Die Rheinmetall ist also auch in diesem Segment an sich gut im Geschäft.
Die Börsen sind aktuell nicht bereit, der Idee zu folgen. Die Aktie ist ganz wohlwollend betrachtet noch im Seitwärtstrend, der indes nicht besonders attraktiv ist.
Analysten halten derweil an ihrer sehr positiven Einschätzung fest. Die US-Investmentbank JPMorgan bestätigte ihre Einstufung mit „Overweight“ und sieht ein Kursziel von über 2.100 Euro. Auch im Marktdurchschnitt bewegen sich die Erwartungen in ähnlichen Größenordnungen.
Ein Grund dafür sind sicher auch die Erwartungen für das laufende Jahr. Für das Jahr 2026 stellt das Unternehmen Erlöse zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro in Aussicht. Diese Spanne liegt teilweise unter den ambitioniertesten Analystenschätzungen. Und dennoch sind die sehr hohen Kursziele bis dahin (Stand: Mittwochabend) nur um ein My zurückgenommen worden.
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