Die Rheinmetall-Aktie hat am Dienstag ein wichtiges charttechnisches Signal geliefert: Der Kurs durchbrach die 200-Tage-Linie nach oben und schloss bei 1.760,50 Euro. Gleichzeitig untermauern zwei neue NATO-Verträge aus Dänemark und den Niederlanden die fundamentale Basis. Kann das Papier nun nachhaltig Fahrt aufnehmen?

Die wichtigsten Fakten:
- Kurs durchbricht 200-Tage-Linie (ca. 1.736 Euro) nach oben
- Dänemark sichert sich Munition für sieben Jahre (dreistelliger Millionen-Euro-Bereich)
- Niederlande ordern Handgranaten (zweistelliger Millionen-Euro-Bereich)
- Aktueller Kurs: 1.755 Euro (04.02.2026)

Zwei Verträge mit strategischer Reichweite

Am 30. Januar 2026 gab der Düsseldorfer Rüstungskonzern zwei Vertragsabschlüsse mit NATO-Partnern bekannt. Die umfangreichere Vereinbarung betrifft Dänemark: Ein Rahmenvertrag über sieben Jahre sichert die Versorgung der dänischen Streitkräfte mit Mittelkalibermunition (30 mm und 35 mm), 120-mm-Wuchtmunition für Leopard-2-Kampfpanzer sowie 155-mm-Artilleriemunition. Das Volumen bewegt sich im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?

Parallel dazu unterzeichnete die niederländische Beschaffungsbehörde einen Fünfjahresvertrag mit zweijähriger Verlängerungsoption für Handgranaten. Die Produktion erfolgt an deutschen und österreichischen Standorten. Das Auftragsvolumen liegt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Charttechnik: Wichtige Hürde genommen

Der Durchbruch über die 200-Tage-Linie am 03. Februar gilt unter technischen Analysten als Indikator für eine mögliche Trendbestätigung. Allerdings notiert die Aktie mit 1.755 Euro weiterhin deutlich unter der 20-Tage-Linie bei rund 1.845 Euro – jener Marke, die auch das Hoch vom 28. Januar markierte.

Die entscheidende Unterstützungszone verläuft nun im Bereich von 1.730 bis 1.736 Euro. Hält dieser Boden, könnte das positive Momentum aus den jüngsten Auftragsmeldungen charttechnisch bestätigt werden. Ein nachhaltiger Rutsch darunter würde hingegen die Rückeroberung der 200-Tage-Linie schnell wieder in Frage stellen.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Marktbeobachter verweisen auf die gut gefüllten Auftragsbücher und die anhaltende Notwendigkeit europäischer NATO-Staaten, ihre Munitionslager aufzustocken. Das durchschnittliche Kursziel liegt nach Konsensschätzungen deutlich über 2.000 Euro – was vom aktuellen Niveau aus Luft nach oben bedeuten würde. Die Aufträge aus Dänemark und den Niederlanden fügen sich in ein Muster langfristiger Rahmenverträge ein, die für planbare Umsätze sorgen.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 04. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...