Drohnen, Satelliten, Panzerabwehr — Rheinmetall zeigt ab heute auf der XPONENTIAL Europe 2026 in Düsseldorf, wohin die Reise geht. Zeitgleich nimmt das rumänische Rüstungsprogramm SAFE Konturen an, das dem Konzern eine Auftragspipeline von mehreren Milliarden Euro sichern könnte — wenn die Ausführung klappt.

Neue Systeme auf der Messe

Auf der Fachmesse für autonome Systeme und Robotik präsentiert Rheinmetall zwei Neuheiten. Die Loitering Munition FV-014 kombiniert Aufklärung mit präzisem Waffeneinsatz — der Bediener bleibt dabei stets eingebunden. Daneben zeigt das Unternehmen die C-UAS Interceptor-Drohne RV-005, die feindliche Kleindrohnen per Rammstoß oder Gefechtskopf neutralisiert und dabei KI-gestützt auch unter Funkstörungen navigiert.

Im Weltraumsegment rückt das Joint Venture Rheinmetall ICEYE Space Solutions ins Bild: Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem Rheinmetall 60 Prozent hält, plant die Produktion erster SAR-Satelliten noch in diesem Jahr. Gefertigt wird in Neuss — ein Schritt hin zu einer souveränen deutschen Satellitenkonstellation.

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Rumänien: Großes Volumen, reale Hürden

Parallel zur Messe verdichtet sich das Bild rund um Rumäniens SAFE-Beschaffungsprogramm. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 9,53 Milliarden Euro über 21 Programme bis 2030. Rheinmetall ist bei acht davon als Hauptauftragnehmer positioniert — von KF41-Lynx-Schützenpanzern bis zu Skynex-Luftverteidigungssystemen. Die Finanzierung läuft über eine EU-Kreditlinie mit 45-jähriger Laufzeit und zehn tilgungsfreien Jahren.

Allerdings sind die Risiken erheblich: Hohe Anforderungen an lokale Wertschöpfung und der Neustart der Mangalia-Werft könnten Kosten treiben und Zeitpläne verschieben. Beides gefährdet EU-gebundene Erstattungen und Lieferfristen bis 2030.

Starke Zahlen, hohe Erwartungen

Das fundamentale Fundament ist robust. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 29 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro, der Auftragsbestand kletterte um 36 Prozent auf 63,76 Milliarden Euro. Für 2026 stellt Rheinmetall ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent in Aussicht — bis zu 14,5 Milliarden Euro bei einer operativen Marge von rund 19 Prozent.

Zuletzt geriet die Aktie jedoch unter Druck: Mit einem Minus von rund 13 Prozent in den vergangenen 30 Tagen notiert der Titel spürbar unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Die nächsten Quartalszahlen am 7. Mai dürften zeigen, ob die ambitionierten Wachstumsziele auf Kurs liegen — und ob Rumänien mehr Chance als Risiko bleibt.

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