Die Diskussion über eine mögliche Beschleunigung beim Bau von Fregatten durch Rheinmetall stellte am Sonnabend einen neuen Impuls dar, der die Wahrnehmung des Unternehmens zum Beginn der neuen Woche noch einmal zumindest verbessern helfen könnte. Bis 2031 sollen die Fregatten für die Marine nun gebaut werden. Die Devise ist aus wirtschaftlicher Sicht recht einfach: Wer früher fertig ist, kassiert auch früher.

Rheinmetall: Die Serie der Nachrichten reißt nicht ab – die Enttäuschung bleibt

Diese Entwicklung ergänzt eine bereits zuvor unterzeichnete Absichtserklärung mit dem italienischen Heer zur Modernisierung von MATS Panzerabwehrminen. Die Arbeiten sollen innerhalb von 12 Monaten beginnen und erweitern das Projektportfolio des Unternehmens.

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Diese operativen Meldungen stehen im Kontrast zur Kursreaktion am Freitag, als die Aktie am Börsenplatz Xetra auf bis zu 1503 Euro fiel und im Tagestief schon auf 1500 Euro gestürzt war. An der Börse München lag der Kurs bei 1510 Euro, nachdem ein Rückgang von über 3 % damit quasi amtlich wurde.

In der Einordnung wird weiterhin auf die jüngst veröffentlichten Zahlen verwiesen, insbesondere auf den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Rheinmetall stellte einen Umsatz zwischen 14 und 14,5 Mrd. Euro in Aussicht, was von Teilen des Marktes als nicht ausreichend angesehen wurde.

Dabei ist die gesamte Stimmung rund um die Rüstungsunternehmen wohl ausbaufähig. Die Rheinmetall gliedert sich ein in die Reihe der Unternehmen wie Renk und Hensoldt, die auch leiden.

Technisch ergibt sich ein klares Bild, da sowohl der GD100 als auch die 200 Tage Linie um sicher inzwischen mehr als 12 % unterschritten wurden. Diese Indikatoren gelten als maßgeblich für die Einordnung und zeigen eine negative Struktur. Damit ist die Stimmung am Markt schlecht, während die Analysten einen Kurssprung um über 600 Euro erwarten, so die Schätzungen im Durchschnitt. Wer gewinnt?

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