Rheinmetall-Aktie: Es brennt!
Wie lange kann moderne Luftverteidigung überhaupt noch durchgehalten werden, wenn die eingesetzten Mittel in keinem Verhältnis mehr zur Bedrohung stehen? Genau diese Frage stellt Rheinmetall-Chef Armin Papperger angesichts der aktuellen geopolitischen Lage. Seine Einschätzung ist eindeutig: Die globalen Bestände an Luftabwehrraketen sinken rapide. Sie sind jetzt einfach in den aktuellen Kriegen aufgerieben. Dies kann eine Chance für die Düsseldorfer darstellen, die aktuell sicher immer weiter unter Druck geraten. Denn die Börsen nehmen den oben skizzierten Trend aktuell nicht an.
Zum Wochenschluss zeigte sich die Aktie unter Druck: Rheinmetall beendete den Freitag bei 1.503,00 Euro (hier Börse Xetra, in München waren es am Ende 1510,00 Euro), was einem Rückgang von 3,03 % entspricht.
Rheinmetall: Die Börsen sehen es nicht richtig ein!
Im Kern geht es dabei nicht nur um Verfügbarkeit, sondern um ein strukturelles Kostenproblem. Moderne Abwehrraketen schlagen im Durchschnitt mit rund zwei Millionen US-Dollar pro Einheit zu Buche. Gleichzeitig richten sich viele dieser Einsätze gegen Drohnen, deren Produktionskosten lediglich zwischen 20.000 und 50.000 US-Dollar liegen. Dieses Missverhältnis führt zu einer ökonomischen Schieflage, die selbst für staatliche Budgets schwer tragbar ist.
Vor diesem Hintergrund rückt ein alternatives Konzept in den Fokus: die Rückkehr zur kanonenbasierten Flugabwehr. Systeme wie der Skyranger setzen auf 35-Millimeter-Geschütze, bei denen ein einzelner Schuss etwa 1.000 US-Dollar kostet. Selbst bei mehreren Treffern pro Ziel bleibt der finanzielle Aufwand deutlich unter dem Einsatz von Lenkflugkörpern. Diese Kostenstruktur verändert die operative Logik der Luftverteidigung grundlegend.
Parallel dazu reagiert die Politik. Die Europäische Union arbeitet daran, die industrielle Basis auszubauen und Produktionskapazitäten nachhaltig zu erhöhen. Ziel ist es, nicht nur den aktuellen Bedarf zu decken, sondern auch strategische Reserven wieder aufzubauen. Damit verschiebt sich der Fokus von kurzfristiger Einsatzfähigkeit hin zu langfristiger Durchhaltefähigkeit.
Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der Rheinmetall sein Portfolio zunehmend in Richtung integrierter Verteidigungssysteme erweitert. Neben klassischen Rüstungsgütern gewinnen vernetzte Lösungen und kosteneffiziente Abwehrsysteme an Bedeutung. Auch im Weltraum ist das Unternehmen schon tätig.
Jüngst wurden Gespräche u.a. mit OHB geführt, die im Geschäft der Weltraumsatteliten tätig sind.
Wenig verwunderlich ist, dass die Analysten angesichts solcher Aussichten noch immer sehr zuversichtlich sind. Die Kursziele liegen bei mehr als 2.100 Euro!
Am Wochenende wurde nun bekannt, dass Rheinmetall darauf hofft, Aufträge für den Bau von insgesamt sechs Fregatten zu erhalten. Man wolle derren Bau beschleunigen (bis 2031). Dies wäre ein starkes Stück!
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