Rheinmetall Aktie: Drohnen-Durchbruch kommt
Die Bundeswehr rüstet auf – und Rheinmetall mischt mit. Nach einem erfolgreichen Test im Februar steht der Düsseldorfer Konzern kurz vor dem Einstieg in das milliardenschwere Kamikazedrohnen-Programm der Bundesregierung. Gleichzeitig präsentierte das Unternehmen auf der Enforce Tac in Nürnberg neue Waffensysteme, die zeigen: Rheinmetall positioniert sich nicht nur als Panzerbauer, sondern als Systemanbieter der Zukunft.
Bundestag ebnet den Weg
Am 25. Februar gab der Haushaltsausschuss des Bundestags grünes Licht für die Beschaffung von Kamikazedrohnen. Zunächst fließen rund 540 Millionen Euro an die Start-ups Helsing und Stark Defence. Doch Rheinmetall soll als dritter Anbieter folgen – mit einem erwarteten Anfangsauftrag von 269 Millionen Euro.
Der Schlüssel zum Erfolg: ein gelungener Test der Drohne FV-014 Mitte Februar. Dieser brachte den Konzern zurück ins Rennen, nachdem er zwischenzeitlich nicht im engsten Bieterkreis stand. Laut WirtschaftsWoche könnte der Bundestag bereits Mitte April über den Vertrag mit Rheinmetall entscheiden.
Die Analysten von mwb research ordnen den Drohnenauftrag als "symbolisch wichtig, aber mit begrenzter finanzieller Auswirkung" ein. Tatsächlich sind 269 Millionen Euro für einen Konzern, der 2026 Verteidigungsumsätze von 15 bis 16 Milliarden Euro anpeilt, überschaubar. Entscheidender dürfte sein: Rheinmetall demonstriert Innovationskraft in einem strategisch wichtigen Segment.
Fuchs JAGM feiert Premiere
Parallel zur politischen Weichenstellung zeigte Rheinmetall auf der Enforce Tac, was technisch möglich ist. Highlight: die Deutschlandpremiere des Fuchs JAGM, eines gepanzerten Raketenjagdpanzers mit 24 vertikal startenden Lenkraketen. Das gemeinsam mit Lockheed Martin entwickelte System erreicht Ziele in bis zu 16 Kilometern Entfernung – weltweit einzigartig in dieser Konfiguration.
Ebenfalls neu: die ferngesteuerte Waffenstation RCWS320C-UAS zur Drohnenabwehr, die bereits für den Boxer NNbS der Bundeswehr unter Vertrag ist. Hinzu kommen ein modulares Körperschutzsystem und ein leichterer Gefechtshelm.
Kursentwicklung gedämpft
Die positive Nachrichtenlage spiegelt sich bislang nicht im Kurs wider. Die Aktie notierte gestern bei 1.687,50 Euro und liegt damit rund 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von knapp 2.000 Euro. Trotz eines Jahresplus von über 5 Prozent zeigt die Aktie kurzfristig einen Abwärtstrend.
Am 11. März folgt der Jahresbericht 2025 samt Analystenkonferenz. Dort dürften die ambitionierten Ziele für 2026 erneut diskutiert werden: 15 bis 16 Milliarden Euro Verteidigungsumsatz bei einer EBIT-Marge von 18 bis 20 Prozent. Ob die Drohnenprojekte und der prall gefüllte Auftragsbestand ausreichen, um die Aktie zurück auf Rekordkurs zu bringen, entscheidet sich in den kommenden Wochen.
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