Almonty Industries Aktie: Teures Wachstum
Almonty Industries profitiert aktuell massiv von historischen Rekordpreisen bei Wolfram. Während die Umsätze spürbar anziehen und das wichtigste Minenprojekt in Südkorea nach Jahrzehnten wieder produziert, trübt eine drastische Kostenexplosion die Jahresbilanz. Anleger müssen die operativen Fortschritte nun gegen die tiefen roten Zahlen abwägen.
Rekordpreise treffen auf hohe Ausgaben
Der Rückenwind auf der Umsatzseite ist unübersehbar. Angetrieben von einem massiven Preisanstieg beim Rohstoff Wolfram kletterten die Jahreseinnahmen 2025 auf 32,5 Millionen US-Dollar. Der Durchschnittspreis für Wolfram-APT schoss in den vergangenen zwölf Monaten um über 500 Prozent in die Höhe.
Allerdings offenbart der Blick auf die Ausgabenseite ein völlig anderes Bild. Die allgemeinen Verwaltungskosten verdreifachten sich im Gesamtjahr auf 20,5 Millionen US-Dollar. Verantwortlich für diesen Sprung sind laut Unternehmensangaben vor allem höhere Rechts- und Beratungskosten im Zuge einer kürzlich durchgeführten Kapitalerhöhung. Hinzu kommen erhebliche nicht-zahlungswirksame Buchhaltungseffekte: Weil der Aktienkurs im vergangenen Jahr stark gestiegen ist, mussten bestimmte Finanzinstrumente neu bewertet werden. Das Ergebnis ist eine tief negative operative Marge.
Operative Meilensteine erreicht
Abseits der Bilanzzahlen treibt das Unternehmen seinen Wandel vom reinen Entwickler zum Produzenten voran. In Südkorea hat die Sangdong-Mine nach über 30 Jahren Stillstand die erste Produktionsphase erfolgreich gestartet. Die Anlage soll künftig rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr liefern. Eine zweite Ausbaustufe ist bereits für 2027 fest eingeplant und soll den Ausstoß verdoppeln.
Gleichzeitig baut Almonty seine Präsenz in Nordamerika aus. Mit der vollständigen Übernahme des Gentung-Projekts im US-Bundesstaat Montana sichert sich das Unternehmen weitere Ressourcen. Die Vorbereitungen für die Produktion laufen, ein Start wird für das zweite Halbjahr 2026 angepeilt. Finanziert werden diese Schritte durch ein komfortables Cash-Polster von über 268 Millionen US-Dollar.
Bewertung lässt keinen Spielraum
Die Diskrepanz zwischen strategischen Fortschritten und kurzfristigen Verlusten sorgte Anfang der Woche zunächst für Gewinnmitnahmen. Heute meldeten sich die Käufer jedoch eindrucksvoll zurück: Der Kurs sprang um gut 10 Prozent auf 22,89 AUD nach oben. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein gewaltiges Plus von rund 517 Prozent zu Buche.
Diese Rallye hat ihren Preis. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von über 18 wird der Titel fast sechsmal so teuer gehandelt wie der Branchendurchschnitt. Mit der hochlaufenden Produktion in Südkorea und der US-Expansion im zweiten Halbjahr 2026 muss das Management nun beweisen, dass die künftigen Cashflows diese ambitionierte Bewertung rechtfertigen.
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