Rheinmetall Aktie: Die Serie hält
Rheinmetall sammelt weiter konsequent Aufträge ein. Kaum sind die ersten Schützenpanzer an Italien übergeben, meldet der Düsseldorfer Rüstungskonzern den nächsten Abschluss mit einem europäischen NATO-Partner. Die Auftragsbücher füllen sich in hohem Tempo, was die Aktie seit Jahresbeginn bereits um gut 11 Prozent klettern ließ. Doch was umfasst der neueste Deal konkret?
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Neuer Kunde: Niederländische Streitkräfte
- Gegenstand: Rahmenvertrag für 15 Handgranaten-Typen
- Volumen: Mittlerer zweistelliger Millionen-Euro-Bereich
- Laufzeit: 5 Jahre (plus 2 Jahre Option)
- Produktion: Werke in Deutschland (Trittau, Silberhütte) und Österreich
Details zum Holland-Deal
Am heutigen Freitag fixierte Rheinmetall eine neue Partnerschaft mit den Niederlanden. Der mehrjährige Rahmenvertrag deckt die Lieferung von rund 15 verschiedenen Typen von Handgranaten ab. Gefertigt wird die Munition an drei Standorten in Deutschland und Österreich.
Zwar bewegt sich das Volumen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und damit unterhalb der ganz großen Milliarden-Deals, doch der strategische Wert ist nicht zu unterschätzen. Der Vertrag erweitert bestehende Vereinbarungen über Artillerie- und 40-mm-Munition. Rheinmetall festigt damit seine Position als verlässlicher Systemlieferant für die Benelux-Staaten.
Pipeline prall gefüllt
Der aktuelle Abschluss reiht sich nahtlos in eine dichte Frequenz von Erfolgsmeldungen ein. Erst vor drei Tagen übergab das Joint Venture mit Leonardo die ersten vier Lynx-Schützenpanzer an Italien – der Startschuss für ein Programm, das perspektivisch hohe Umsätze verspricht.
Noch gewichtiger wiegt der Anfang Januar erweiterte Rahmenvertrag mit der Bundeswehr für Puma-Munition. Hier geht es um ein Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro, wobei Abrufe im dreistelligen Millionenbereich bereits eingetütet sind.
Diese stetige Nachrichtenlage stützt den Aktienkurs, der aktuell bei 1.778,50 Euro notiert. Trotz eines leichten Rückgangs am heutigen Handelstag liegt das Papier auf Sicht von zwölf Monaten mit über 137 Prozent im Plus. Die Bewertung spiegelt die hohen Erwartungen des Marktes wider.
Blick nach vorn
Neben dem Kerngeschäft Munition und Fahrzeuge blickt der Konzern auch ins All. Berichten zufolge konkurriert Rheinmetall aktuell gemeinsam mit OHB um einen Satelliten-Auftrag der Bundeswehr gegen Airbus. Ob sich der Rüstungsriese auch in diesem Segment durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Für Anleger liegt der nächste wichtige Meilenstein am 11. März 2026. Dann wird sich bei der Vorlage der Quartalszahlen zeigen, wie profitabel die volle Pipeline tatsächlich abgearbeitet wird.
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