Rheinmetall-Aktie: Eil-Mitteilung!
Die Aktie von Rheinmetall verzeichnete im Handel von gestern einen Abschlag von satten -2,5 % und notiert bei 1797,50 Euro. Nach dem kräftigen Anstieg seit Jahresbeginn zeigt sich damit eine kurzfristige neue Problematik. Trotz des Rücksetzers hält der übergeordnete Trend, da der Kurs weiterhin deutlich oberhalb des GD100 und des GD200 liegt. Seit dem 1. Januar summiert sich das Plus auf 17 %, womit der Titel im Branchenvergleich zu den stärkeren Werten zählt. Aber: 1.800 Euro als Unterstützung stehen in diesen anstrengenden Tagen auch schon wieder erneut auf dem Prüfstand.
Rheinmetall: Wann geht es schnurstracks aufwärts?
Das technische Bild bleibt klar definiert. Kurzfristig orientierte Marktteilnehmer beobachten vor allem die Zone zwischen 1800 und 1850 Euro. Die gilt es direkt jetzt zu verteidigen, nachdem die Notierungen formal um 3 Euro darunter rutschten. Auf der Oberseite fungiert der Bereich oberhalb von 1900 Euro als kurzfristige Hürde, an der sich Gewinnmitnahmen zeigten.
Auffällig wirkt die Zurückhaltung des Marktes gegenüber mehreren Nachrichten. Positive Sektor- Einschätzungen großer Investmenthäuser fanden nur begrenzten Widerhall im Kurs. Die Analysten bewerten die Perspektiven der europäischen Rüstungsindustrie insgesamt sehr positiv, gestern war es die Morgan Stanley. Kursgewinne resultieren daraus dennoch nicht. Denn:
Politische Rahmenbedingungen liefern weiterhin relevante Impulse. In Frankreich forderten politische Vertreter zuletzt eine stärkere Nutzung europäischer Komponenten bei Verteidigungsprojekten. Ein solcher Ansatz würde die Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferketten reduzieren und Unternehmen mit starker Fertigungstiefe in Europa begünstigen. Rheinmetall zählt in diesem Kontext zu den potenziellen Profiteuren, da der Konzern zahlreiche Kernkomponenten selbst entwickelt und produziert. Dies müsste dem Kurs Schub geben. Nichts passierte.
Zusätzlich rückt der Bereich Raumfahrt und Satellitenkommunikation in den Fokus. Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit mit OHB im Bereich satellitengestützter Systeme erweitern das thematische Spektrum. Solche Projekte adressieren Kommunikationsinfrastruktur und Aufklärungskapazitäten, die für moderne Streitkräfte an Bedeutung gewinnen. Der Markt reagierte auf diese Überlegungen bislang kaum.
Also: Analysten gehen von Kursgewinne auf bis zu 2.190 Euro (als Durchschnittsschätzung) aus. Der Markt nutzt die Chance nicht. Noch nicht!
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