Rheinmetall-Aktie: Damit hat niemand rechnen können!
In der Rüstungsschmiede in Düsseldorf dürften die Mienen derzeit finster sein. Bei der prestigeträchtigen Beschaffung von rund 12.000 „Kamikazedrohnen“ (Loitering Munition) für die Bundeswehr droht Rheinmetall ein peinliches Abseits. Während das Verteidigungsministerium ursprünglich plante, den Milliarden-Auftrag brüderlich zu teilen, deutet nun alles darauf hin, dass die etablierte Branchengröße vorerst leer ausgeht. Die bittere Pille: Zwei deutsche Start-ups, Stark und Helsing, ziehen am Traditionskonzern vorbei und stehen kurz vor dem Vertragsabschluss.
Qualitätsprobleme und fehlende Vorführmodelle
Der Grund für das drohende Debakel ist so simpel wie folgenschwer: Rheinmetall konnte offenbar nicht liefern. Während die Konkurrenz bereits funktionstüchtige Systeme präsentierte – die Virtus von Stark bestand jüngst Bundeswehr-Tests, die HX-2 von Helsing bewährt sich bereits in der Ukraine –, blieb Rheinmetall den Beweis für die Einsatzreife der eigenen FV-014 Raider schuldig. Insiderberichten zufolge fehlte es schlicht an einem funktionstüchtigen Demonstrator. Die Ansage aus der Politik ist deutlich: Man wolle nicht länger auf den „langsamsten Anbieter“ warten, so der SPD-Abgeordnete Andreas Schwarz.
Ein Signal gegen die Trägheit der Platzhirsche
Für Rheinmetall ist dies mehr als nur ein verpasster Auftrag über hunderte Millionen Euro. Es ist ein Alarmsignal für die Unternehmenskultur. Dass agile Start-ups den schwerfälligen Riesen bei einer Schlüsseltechnologie der modernen Kriegsführung überholen, zeigt den neuen Kurs im Beschaffungswesen: Gekauft wird, was funktioniert, nicht wer den größten Namen hat. Die Bundeswehr steht unter Druck, die Brigade Litauen zeitnah auszurüsten, um die NATO-Ostflanke zu sichern – für langwierige Nachbesserungen an Rheinmetall-Prototypen bleibt da keine Zeit.
Die Hoffnung auf die zweite Tranche
Noch ist für die Düsseldorfer nicht jede Tür endgültig zugeschlagen, doch der Imageverlust wiegt schwer. Sollte Rheinmetall die technischen Hürden bei der Raider-Drohne nicht zügig in den Griff bekommen, droht das Unternehmen den Anschluss im zukunftsträchtigen Markt der autonomen Waffensysteme dauerhaft zu verlieren.
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