Rheinmetall Aktie: Backlog-Rekord
Ein Auftragsbestand von 63,8 Milliarden Euro — das ist keine Prognose, sondern Realität. Rheinmetall schloss 2025 mit einem historischen Rekordwert ab, davon sind bereits 40,85 Milliarden Euro fest kontrahiert. Das entspricht fast dem Siebenfachen der anvisierten Jahresumsätze für 2026.
Verdopplung als Ziel
Der Vorstand gibt sich damit nicht zufrieden. Bis Ende 2026 soll der Backlog auf rund 135 Milliarden Euro anwachsen — getrieben von nationalen Sondervermögen, dem europäischen SAFE-Programm mit 150 Milliarden Euro und der NATO-Zielvorgabe von 3,5 Prozent des BIP für Kernverteidigung.
Operativ lief 2025 bereits stark: Der Umsatz stieg im fortgeführten Geschäft um 29 Prozent auf 9,94 Milliarden Euro, das operative Ergebnis legte um ein Drittel auf 1,84 Milliarden Euro zu. Die operative Marge von 18,5 Prozent übertraf den Analystenkonsens von 17,3 Prozent deutlich. Für 2026 peilt das Management ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro an — bei einer Marge von 19,0 Prozent.
Neue Sparten füllen den Auftragsbestand
Zwei Wachstumsfelder fallen dabei besonders ins Gewicht. Die neu gegründete Division „Naval Systems" — mit vier Werften, darunter Blohm+Voss in Hamburg, und rund 2.100 zusätzlichen Mitarbeitern — fügte dem Backlog unmittelbar fünf bis sechs Milliarden Euro hinzu. Bis 2030 soll die Marinesparte auf fünf Milliarden Euro Jahresumsatz bei Margen über 15 Prozent wachsen.
Parallel dazu skaliert die Munitionsproduktion erheblich. Die Unterlüß-Anlage, Europas größte Artillerie-Munitionsfabrik, wurde in nur 15 Monaten hochgezogen und im August 2025 eröffnet. Die Kapazität soll von 25.000 Granaten im Jahr 2025 auf 140.000 im Jahr 2026 steigen — mit einer Zielmarke von 350.000 Einheiten jährlich ab 2027.
Freier Cashflow ermöglicht weitere Zukäufe
Der operative Free Cash Flow erreichte 2025 rund 1,22 Milliarden Euro, ein Plus von etwa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hohe Vorauszahlungen von Kunden trugen maßgeblich dazu bei. Das Management sieht diesen Mittelzufluss ausdrücklich als Basis für weitere Akquisitionen.
Zur Hauptversammlung am 12. Mai schlägt der Vorstand eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie vor — nach 8,10 Euro im Vorjahr. Die Ausschüttungsquote steigt damit auf 45,5 Prozent. Bereits am 7. Mai folgen die Q1-Zahlen für 2026. Sie werden zeigen, ob der Konzern die verhaltene Umsatzprognose tatsächlich übertrifft — und ob der Backlog-Aufbau das bisherige Tempo hält.
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