Am Mittwoch der vergangenen Woche präsentierte Rheinmetall im Rahmen eines Investoren-Calls die wichtigsten Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 und lieferte damit einen detaillierten Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns. Vorstandschef Armin Papperger erläuterte während dieser Veranstaltung die wichtigsten Eckdaten sowie die strategische Ausrichtung der kommenden Jahre.

Die Börsen sind seither im Zusammenhang mit der Rheinmetall-Aktie unverändert etwas verstört. Die Aktie ist recht schwach. Am heutigen Dienstag ging es allerdings immerhin um rund 0,5 % aufwärts. Die Notierungen sind bei einem Kursniveau von 1633,00 Euro angekommen. Für einen echten Ausbruch nach oben reicht das nicht, allerdings verbessert sich die Stimmung rund um die Düsseldorfer. Die Zahlen aber wirken noch nach, und dies in erster Linie wohl wegen der Aussichten für das aktuelle Geschäftsjahr.

Rheinmetall hat etwas enttäuscht

Die veröffentlichten Zahlen zeigen eine deutliche Ausweitung des Geschäftsvolumens. Rheinmetall erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von nahezu 10 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag gleichzeitig bei mehr als 1,8 Milliarden Euro, wodurch die operative Marge ein Niveau von 18,5 % erreichte. Innerhalb der europäischen Rüstungsbranche gehört das Unternehmen damit zu den profitabelsten Herstellern militärischer Systeme. Das interessiert die Börsen offenbar aber nur am Rande.

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Ergänzend dazu veröffentlichte das Unternehmen eine Prognose für die kommenden Jahre. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management Erlöse zwischen 14 Milliarden Euro und 14,5 Milliarden Euro in Aussicht. Verglichen mit dem vorherigen Geschäftsjahr entspricht diese Spanne einem erwarteten Wachstum von etwa 40 % bis 45 %.

Der Hintergrund für diese Expansion liegt in der anhaltenden Nachfrage nach militärischer Ausrüstung in mehreren europäischen Staaten. Während des Investoren-Calls erklärte Armin Papperger, dass der Konzern regelmäßig Gespräche mit Regierungsvertretern in Berlin sowie weiteren europäischen Hauptstädten über mögliche Beschaffungsprogramme führt. Besonders Systeme zur Flugabwehr stehen aktuell im Fokus zahlreicher Verteidigungsministerien.

Ein weiterer zentraler Betrachtungsaspekt ergibt sich aus dem Blick auf den bestehenden Auftragsbestand des Unternehmens. Im Auftragsbuch stand zuletzt ein Volumen von rund 64 Milliarden Euro und sichert damit die Produktion über mehrere Jahre hinweg ab. Dieser Auftragsberg umfasst eine Vielzahl langfristiger Lieferverträge für militärische Fahrzeuge, Munition sowie elektronische Verteidigungssysteme.

Das alles reichte den Börsen noch nicht. Dennoch sind Analysten auch heute noch der Meinung, die Aktie könnte auf mehr als 2.100 Euro klettern. Dort liegen die durchschnittlichen Kursziele für die Rheinmetall.

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