Rheinmetall-Aktie: Sonder-Meldung!
Rheinmetall hat sich gestern noch einmal um bescheidene 0,25 % nach oben bewegen können. Am Ende des Handels standen rund 1630 Euro auf den Kurstafeln. Die Düsseldorfer haben den technischen Aufwärtstrend bei weitem noch nicht erreicht, die Situation jedoch verbessert sich aktuell etwas.
Rheinmetall: Das ist stark!
Das Unternehmen bleibt für viele Analysten das zentrale Schwergewicht im europäischen Verteidigungssektor. Trotz kleinerer Irritationen nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025 vor nun genau einer Woche hält die US-Investmentbank JPMorgan konsequent an ihrer positiven Einschätzung fest. Analyst David Perry bestätigte seine Einstufung mit „Overweight“ und bekräftigte gleichzeitig ein ambitioniertes Kursziel von 2.130 Euro.
Der Optimismus der Analysten basiert vor allem auf der langfristigen Nachfrageentwicklung im Verteidigungssektor. Die EU möchte autark oder jedenfalls autarker werden. Im Sommer soll ein Konzept zur eigenen Verteidigungsstrategie vorgelegt werden, das hier helfen könne. Rheinmetall wird mitten drin sein. Die Aussichten sind daher langfristig und auch mittelfristig besser als das, was jetzt an den Börsen belastete: Die Zahlen.
Zwar blieb das operative Ergebnis im 4. Quartal 2025 leicht hinter den Erwartungen einzelner Marktbeobachter zurück, doch an der grundlegenden Wachstumsstory ändert dies aus Sicht vieler Analysten wenig. Kurzfristige Rücksetzer werden daher eher als normale Marktbewegung innerhalb eines langfristigen Trends interpretiert.
Ein entscheidender Faktor für die langfristigen Perspektiven bleibt der enorme Auftragsbestand. Zum Jahresende 2025 summierte sich das Backlog auf rund 63,8 Milliarden Euro. Dies ist ein historischer Höchstwert für den Düsseldorfer Konzern.
Ein großer Teil dieser Bestellungen stammt aus langfristigen militärischen Beschaffungsprogrammen europäischer Staaten. Besonders dynamisch entwickelt sich derzeit das Geschäft mit Munition und Waffensystemen.
Der Konzern reagiert auf diese Nachfrage mit einem massiven Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Artilleriemunition, deren Bedarf in Europa seit Beginn des Ukraine-Krieges deutlich gestiegen ist. Rheinmetall plant deshalb, seine Fertigung in den kommenden Jahren schrittweise auszubauen. Langfristig soll die Produktionskapazität auf bis zu 1,5 Millionen Artilleriegeschosse pro Jahr steigen.
Die Analysten insgesamt goutieren es. Die Kursziele liegen nun bei rund 2.114 Euro (im Durchschnitt). Bei rund 1.720 Euro würde auch aus technischer Sicht der Aufwärtstrend erreicht sein.
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