Dow Jones: Krisenstimmung entfacht?
Die US-Notenbank hat den Leitzins heute wie erwartet unverändert gelassen – und trotzdem rutschen die New Yorker Börsen ab. Der Dow Jones büßte zuletzt rund 1,3 Prozent ein und fiel auf etwa 46.370 Punkte, den tiefsten Stand seit Ende November. S&P 500 und Nasdaq 100 verloren zeitweise ebenfalls mehr als ein Prozent.
Fed in der Zwickmühle
Nicht der Zinsentscheid selbst war das Problem, sondern das, was er impliziert. Die Eskalation im Nahen Osten hat die Ausgangslage für die Notenbank erheblich verändert. Noch kurz vor Kriegsbeginn rechneten Marktteilnehmer mit zwei Zinssenkungen im späteren Jahresverlauf 2026. Diese Erwartungen sind inzwischen weitgehend vom Tisch.
Der Grund liegt auf der Hand: Steigende Energiepreise infolge der Nahostkonflikte heizen die Inflation an. Gleichzeitig zeigt der US-Arbeitsmarkt erste Schwächezeichen. Für die Fed bedeutet das: Zinssenkungen zur Konjunkturstützung riskieren, die Preisstabilität zu gefährden – ein klassisches Dilemma, aus dem es keinen einfachen Ausweg gibt.
Ölvorräte und Industriedaten liefern gemischtes Bild
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Zusätzlichen Druck auf die Stimmung übten schon vor dem Fed-Entscheid stark gestiegene Erzeugerpreise aus. Dazu kamen heute neue Daten aus dem Energiesektor: Die US-Rohölvorräte stiegen in der Woche zum 13. März um gut 6,1 Millionen Barrel – Analysten hatten stabile Bestände erwartet. Gleichzeitig sanken die Benzinreserven deutlich stärker als prognostiziert, nämlich um rund 5,4 Millionen Barrel.
Die Industrieseite liefert ebenfalls ein durchwachsenes Bild. Der Auftragseingang im Januar legte lediglich um 0,1 Prozent zu und verfehlte damit die Erwartungen von 0,2 Prozent. Bestellungen langlebiger Güter stagnierten sogar. Ein robustes Konjunktursignal sieht anders aus.
Für den Dow Jones läuft es damit auf ein trübes Quartal hinaus: Geopolitische Unsicherheit, hartnäckiger Inflationsdruck und ein zunehmend vorsichtiger werdende Notenbank – das ist kein Umfeld, in dem die Bullen leichtes Spiel haben.
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