Erschütternd schwach zeigte sich nun am Freitag die Aktie von Renk erneut. Die Notierungen verloren -1,27 % und sind weiter abgerutscht. Bei nun 57,36 Euro zeigt die Aktie viel zu wenig Kampfgeist im Kampf darum, die Trend-Indikation wieder nach oben zu drehen. Immerhin: Es fehlt nicht viel, um bei 60 Euro wenigstens den GD100 zu überkreuzen. Dies wäre ein erstes positives Signal.

Am Wochenende gab es bislang noch keine wesentlichen neuen wichtigen Nachrichten. Immerhin aber sehen Analysten immer noch gewaltiges Potenzial von über 20 %!

Renk: Das könnte jetzt zum GameChanger werden!

Polen steht im Zentrum der nächsten Expansionsstufe von Renk. Der Getriebespezialist verlagert industrielle Kapazitäten näher an die östliche NATO-Flanke. Hintergrund ist der stark wachsende Bedarf an Wartung und Instandsetzung moderner Panzerflotten. Systeme wie der Leopard oder andere schwere Kettenfahrzeuge benötigen dauerhaft zuverlässige Hochleistungsgetriebe. Ohne diese Technik bleibt jedes Fahrzeug stehen.

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Renk reagiert auf diese Entwicklung mit einem Standortaufbau in Polen. Ziel ist es, Service und technische Betreuung direkt vor Ort sicherzustellen. Kurze Wege erhöhen die Einsatzbereitschaft. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Rolle als langfristiger Industriepartner der Streitkräfte. Neben Polen gewinnt auch Italien an Bedeutung innerhalb der europäischen Struktur.

Operativ gelten die Auftragsbücher weiterhin als gut gefüllt. Der Börsengang lieferte finanziellen Spielraum für Investitionen in Produktion und Infrastruktur. Renk baut damit seine Position im europäischen Verteidigungsumfeld weiter aus.

An der Börse zeigt sich wie oben beschrieben jedoch ein anderes Bild, mit dem die Renk nicht eben wird punkten können. Am Freitag verlor die Aktie -1,7 %. Innerhalb einer Woche summierte sich der Rückgang auf rund -6,5 %.

Damit treffen zwei Entwicklungen aufeinander. Operativ expandiert das Unternehmen in strategisch wichtigen Regionen. Charttechnisch bleibt der Druck hoch. Nach dem Iran-Wochenende wird sich zeigen, wie lange die Börse selbst hier noch zögern kann.

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