Nach dem steilen Anstieg zum Wochenstart nutzen Anleger das erreichte Niveau für Gewinnmitnahmen. Die Renk Aktie gibt am Mittwoch rund 2 Prozent ab und notiert im Bereich von 58,76 Euro. Das Tageshoch von knapp 61 Euro erwies sich als zu ambitioniert – zumindest vorerst.

Die wichtigsten Fakten:
- Kurs aktuell bei 58,76 Euro (-2,1%)
- Tageshoch bei 60,97 Euro konnte nicht gehalten werden
- Montags-Rally mit +8% wird nun teilweise korrigiert
- Volatilität durch geopolitische Nachrichtenlage extrem hoch

Venezuela-Meldungen befeuerten Rüstungssektor

Auslöser für die jüngste Kursexplosion waren Berichte über eine US-Militäroperation in Venezuela am Montag. Der Augsburger Antriebsspezialist schoss daraufhin um über 8 Prozent nach oben und führte zeitweise den MDAX an. Auch andere europäische Verteidigungswerte wie Rheinmetall und Hensoldt profitierten von der Nachrichtenlage.

Doch was am Montag noch als Kaufsignal interpretiert wurde, trifft heute auf nüchternere Bewertungen. Institutionelle Anleger scheinen Kasse zu machen, nachdem der Titel in wenigen Tagen deutlich zulegte. Das erhöhte Handelsvolumen bestätigt das starke Interesse – allerdings derzeit auf der Verkäuferseite.

Charttechnik bleibt intakt

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Trotz der heutigen Schwäche hat sich das technische Bild nicht eingetrübt. Die kürzlich überwundenen Zonen um 56 und 57 Euro dienen nun als erste Auffanglinien. Entscheidend wird sein, ob diese Unterstützungen halten. Das Bollinger-Band öffnet sich nach oben, was grundsätzlich weiteres Aufwärtspotenzial signalisiert.

Der Kurs notiert weiterhin über den wichtigen gleitenden Durchschnitten, was den mittelfristigen Aufwärtstrend stützt. Die unmittelbare Hürde liegt nun beim heutigen Tageshoch knapp unter 61 Euro.

Geopolitik als Taktgeber

Die fundamentale Auftragslage im Rüstungssektor bleibt robust, doch die Abhängigkeit von tagesaktuellen Schlagzeilen macht den Titel anfällig für schnelle Stimmungswechsel. Solange geopolitische Spannungen anhalten, dürften volatile Handelstage die Regel bleiben. Für Anleger bedeutet das: Nachrichtenmeldungen bewegen den Kurs derzeit stärker als Unternehmensfundamentaldaten.

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