Renk-Aktie: Endlich dreht es!
Am Donnerstag konnten sich die Rüstungsunternehmen vom sehr schwachen Mittwoch etwas erholen. Die Renk schaffte dabei nach dem Verlust von über 2 % am Vortag nun einen Gewinn von 1,17 %. Immerhin! Dies hat sich die Renk nach Meinung von Beobachtern allerdings auch verdient, wirtschaftlich betrachtet. Im Detail:
Mit einem Umsatz von 1,37 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT von 230 Millionen Euro hat die Renk Group das Geschäftsjahr 2025 nach dem Bericht vor kurzem mit neuen Bestmarken abgeschlossen. Dennoch reagierte der Kapitalmarkt zunächst skeptisch auf die Zahlen und konnte sich danach nur leicht berappeln. In diesem Zusammenhang sind die Zahlen jetzt ineressant: Am Mittwoch verlor die Aktie 2,68% und notierte bei 554,25.
Renk: Die Börsen zögern hier momentan
Operativ entwickelte sich der Getriebespezialist im vergangenen Jahr äußerst rasch. Der Umsatz legte um knapp 20% gegenüber dem Vorjahr zu, während das operative Ergebnis am oberen Ende der Unternehmensprognose landete. Treiber dieser Entwicklung war vor allem die weiterhin hohe Nachfrage im globalen Verteidigungssektor.
Auch der Auftragseingang erreichte ein neues Rekordniveau. Bestellungen im Umfang von rund 1,57 Milliarden Euro sorgten dafür, dass der Auftragsbestand auf etwa 6,68 Milliarden Euro anwuchs. Dieser Wert entspricht mehreren Jahren Produktionsvolumen und verschafft dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit.
Und dennoch hatten die Märkte am Donnerstag rasch auf rot geschaltet. Dies hängt vor allem mit der Prognose für das laufende Geschäftsjahr zusammen. Das Management erwartet für 2026 einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes EBIT zwischen 255 und 285 Millionen Euro.
Der Mittelwert dieser Prognose liegt leicht unter den Erwartungen einiger Analysten. Marktbeobachter interpretieren diese Planung jedoch eher als konservative Zielsetzung denn als Hinweis auf eine operative Abschwächung.
Nun gibt es auch vom Management neue Zeichen:
Ein besonderes Signal kam aus der Führungsebene des Unternehmens. Finanzvorständin Anja Mänz-Siebje kaufte zunächst Renk-Aktien im Wert von rund 30.000 Euro zu einem Kurs von etwa 54,78 Euro. Kurz darauf meldete sie allerdings auch wieder einen Teilverkauf von Anteilen.
Der Markt senkt den Daumen dennoch. Analysten sehen den Titel sehr viel weiter als aktuell.
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