Die Redcare Pharmacy steht vor einem entscheidenden Neuanfang. Nach einem dramatischen Jahr, in dem die Aktie über 50 Prozent eingebrochen ist, setzt das Unternehmen nun auf frische Führungskräfte und einen strategischen Kurswechsel. Kann der neue Finanzchef die ersehnte Trendwende einleiten – oder bleibt es beim bloßen Hoffnungsschimmer?

Neuer CFO soll Profitabilität erzwingen

Ab dem 1. Dezember übernimmt Hendrik Krampe die Position des Chief Financial Officer und löst damit Jasper Eenhorst ab. Die Erwartungen sind hoch: Krampe muss die Online-Apotheke endlich in die Gewinnzone führen, vor allem durch konsequente Nutzung des boomenden E-Rezept-Marktes in Deutschland.

Die Anleger werten den Führungswechsel als möglichen Wendepunkt. Nach monatelangem Abwärtstrend scheint sich die Aktie bei rund 65,50 Euro zu stabilisieren – ein Zeichen dafür, dass der Markt auf eine strategische Neuausrichtung setzt. Der Fokus soll sich von blindem Wachstum hin zu profitabler Skalierung verschieben.

UBS dreht bei: Von "Verkaufen" zu "Neutral"

Zusätzlichen Rückenwind liefert die Schweizer Großbank UBS. Nach langer Zeit hat das Institut seine Verkaufsempfehlung zurückgenommen und das Rating auf "Neutral" angehoben – bei einem Kursziel von 74 Euro. Die Begründung: Nach dem massiven Kursverfall sei das Chance-Risiko-Verhältnis nun ausgewogener.

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Auch wenn das Kursziel kein spektakuläres Potenzial verspricht, sendet die Ratingänderung ein wichtiges Signal. Für eine Aktie, die monatelang unter Druck von Leerverkäufern und Wettbewerbssorgen stand, bedeutet die Aufhebung der Verkaufsempfehlung eine psychologische Entlastung.

E-Rezept als Trumpfkarte

Operativ läuft es bei Redcare besser als der Aktienkurs suggeriert. Das Rezeptgeschäft in Deutschland wächst explosionsartig – teilweise mit Raten von über 100 Prozent im Jahresvergleich. Die "CardLink"-Lösung zur digitalen Einlösung von E-Rezepten erweist sich als Volumentreiber.

Das Problem: Bislang mündet das starke Umsatzwachstum nicht in entsprechende Gewinnmargen. Genau hier setzt die Hoffnung auf den neuen CFO an. Krampes zentrale Aufgabe wird es sein, aus der Top-Line-Expansion endlich nachhaltige Profitabilität zu schmieden.

Kritische Marken im Blick

Charttechnisch hat die Aktie eine wichtige Hürde bei 64 bis 65 Euro im Visier. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte eine kurzfristige Trendwende signalisieren. Anleger warten nun gespannt auf die ersten strategischen Signale des neuen Finanzchefs im Dezember – und darauf, ob sich die Hoffnung auf einen echten Turnaround erfüllt oder ob es bei der bloßen Stabilisierung bleibt.

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