Der Drohnenspezialist Red Cat treibt seine militärische Expansion mit großen Schritten voran. Eine neue Technologie-Übernahme und eine weitreichende Partnerschaft mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium sollen die Marktposition stärken. An der Börse sorgten die strategischen Meilensteine am Montag allerdings für eine negative Überraschung.

Schwarm-Technologie für die Front

Im Zentrum der Neuigkeiten steht die abgeschlossene Integration von Apium Swarm Robotics. Red Cat sichert sich damit dezentrale Steuerungssysteme für Drohnenschwärme, die auch ohne GPS in umkämpften Gebieten funktionieren. Diese Technologie fließt direkt in Plattformen wie die Black Widow ein, die bereits von der US-Armee genutzt wird.

Parallel dazu unterzeichnete das Unternehmen eine Absichtserklärung mit der staatlichen ukrainischen Spetstechnoexport (STE). Damit positioniert sich Red Cat als einer der ersten US-Robotikkonzerne, der offiziell mit Kiew bei unbemannten Systemen zu Wasser, zu Land und in der Luft kooperiert.

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Rote Zahlen belasten den Kurs

Die abweisende Haltung der Investoren lässt sich durch die fundamentale Situation des Unternehmens erklären. Zwar stieg der Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten um rund 460 Prozent auf 40,7 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig verbuchte Red Cat aber einen Nettoverlust von 72,1 Millionen US-Dollar. Das rasante Wachstum verbrennt aktuell enorm viel Kapital.

Diese Diskrepanz zwischen technologischer Vision und fehlender Profitabilität drückte den Kurs heute um 9,78 Prozent auf 10,15 Euro. Auf Wochensicht summiert sich das Minus damit bereits auf über 21 Prozent.

Analysten bleiben optimistisch

Wall-Street-Experten lassen sich von den aktuellen Verlusten vorerst nicht abschrecken. Sie bewerten die Schwarmintelligenz und die erwarteten operativen Daten aus der Ukraine als Basis für zukünftige Gewinne. Aktuelle Kursziele unterstreichen diesen Optimismus:

  • Northland Securities: 22,00 US-Dollar
  • Needham: 20,00 US-Dollar
  • Ladenburg Thalmann: 20,00 US-Dollar

Die Integration der neuen Technologie in das bestehende Portfolio muss nun zügig erfolgen, um die hohen Entwicklungskosten zu rechtfertigen. Die Partnerschaft in der Ukraine bietet Red Cat ein reales Testumfeld, um die Systeme für den globalen Rüstungsmarkt zu optimieren und mittelfristig den Weg in die Gewinnzone zu finden.

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