Tesla steckt mitten in einer der tiefgreifendsten Transformationen seiner Geschichte. Zwei Flaggschiff-Modelle werden eingestellt, ein möglicher Zusammenschluss mit SpaceX macht die Runde, und am 2. April stehen Lieferzahlen an, die zeigen sollen, ob das Unternehmen den Rückstand aus dem Vorjahr aufholen kann.

Abschied von Model S und Model X

Zum zweiten Quartal 2026 stellt Tesla die Produktion von Model S und Model X offiziell ein. CEO Elon Musk sprach von einer „ehrenvollen Entlassung" für die Fahrzeuge, die Teslas Ruf als Premiumhersteller begründet hatten. Zuletzt spielten beide Modelle mit einem Anteil von nur noch 3 % an den Gesamtauslieferungen 2025 kaum noch eine Rolle.

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Die frei werdenden Kapazitäten im Werk Fremont sollen für die Produktion des Optimus-Roboters umgerüstet werden — mit einem Jahresziel von einer Million Einheiten. Tesla Korea hat den 31. März 2026 bereits als letzte Bestellfrist für die auslaufenden Modelle gesetzt.

SpaceX-Fusion und das Terafab-Projekt

Für zusätzliche Bewegung sorgte zuletzt ein Bericht von Wedbush-Analyst Dan Ives, der eine mögliche Fusion von Tesla und SpaceX bis 2027 prognostizierte. Als zentrales Bindeglied gilt die in Texas entstehende „Terafab"-Chipfabrik, die als gemeinsamer Technologiehub für Halbleiterproduktion dienen soll.

Die finanziellen Verflechtungen zwischen beiden Unternehmen haben sich bereits verdichtet: Teslas zwei Milliarden Dollar schwere Investition in xAI wurde in SpaceX-Anteile umgewandelt. Ein SpaceX-Börsengang wird für Mitte 2026 mit einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar erwartet — was den Rahmen für eine engere Integration schaffen könnte.

Nicht alle Marktteilnehmer teilen diesen Optimismus. HSBC senkte das Kursziel für die Tesla-Aktie zuletzt auf 131 Dollar und verwies auf einen Rückgang des operativen Nettogewinns nach Steuern um 35 % im vierten Quartal 2025.

Lieferzahlen, politischer Gegenwind und Energiesparte

Politisch bekommt Tesla Gegenwind aus einer ungewohnten Richtung. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom bezeichnete das Unternehmen am 30. März öffentlich als „große Enttäuschung" und warnte, die USA überließen den Elektrofahrzeugmarkt zunehmend China — das inzwischen 70 % des globalen Sektors kontrolliert.

Auf institutioneller Seite zeigt sich ein gemischtes Bild: ORG Partners LLC reduzierte seine Tesla-Position im zuletzt gemeldeten Quartal um 31,4 %, Insider verkauften in den vergangenen 90 Tagen knapp 88.000 Aktien.

Der Blick richtet sich nun auf den 2. April, wenn Tesla die offiziellen Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Der Konsens aus 23 Analystenschätzungen liegt bei rund 365.600 Fahrzeugen — ein Plus von 8 % gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal, aber ein sequenzieller Rückgang von 24 % gegenüber dem vierten Quartal 2025.

Einen Lichtblick liefert die Energiesparte: Analysten erwarten für Q1 2026 einen Rekordwert von 14,4 GWh bei der Energiespeicherung. Zusammen mit dem geplanten Produktionsstart des Cybercab im April gelten diese beiden Datenpunkte als die entscheidenden kurzfristigen Kurstreiber — für eine Aktie, die seit Jahresbeginn rund 17 % an Wert verloren hat.

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