Der Drohnenhersteller Red Cat rüstet sich für eine stark wachsende globale Nachfrage im Verteidigungssektor. Mit einer Vervielfachung der Produktionskapazitäten reagiert das Unternehmen auf lukrative Regierungsaufträge aus den USA und den Bedarf an Aufklärungstechnologie in Osteuropa. Obwohl die Umsätze im abgelaufenen Quartal rasant stiegen, straften Investoren die Aktie nach den jüngsten Geschäftszahlen ab.

Militäraufträge füllen die Bücher

Um die steigende Zahl an nationalen und internationalen Verteidigungsaufträgen abzuarbeiten, hat Red Cat seine Produktionskapazität um 520 Prozent erweitert. Zu den jüngsten Erfolgen zählen US-Regierungsaufträge im Wert von über 40 Millionen US-Dollar für das Short Range Reconnaissance (SRR) Programm der Army sowie ein erster NATO-Vertrag über 100 Black-Widow-Drohnen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Red Cat?

Das Unternehmen positioniert sich damit strategisch für den Bedarf an Aufklärungsdrohnen in Osteuropa. Aktuelle Schätzungen gehen allein für die ukrainischen Streitkräfte von einem jährlichen Bedarf von rund 350.000 Einheiten aus. Finanziell spiegelt sich diese Auftragslage in einem enormen Wachstum wider. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete Red Cat einen Rekordumsatz von 26,2 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von fast 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf das Gesamtjahr gerechnet kletterten die Erlöse um 161 Prozent auf 40,7 Millionen US-Dollar.

Rekordumsatz trifft auf hohe Kosten

Jedoch bleibt die Profitabilität eine Baustelle. Die Bruttomarge lag in diesem Zeitraum bei lediglich vier Prozent, während der operative Cash-Burn 89,1 Millionen US-Dollar erreichte. Wegen eines verfehlten Gewinns pro Aktie und einer fehlenden konkreten Umsatzprognose für 2026 rutschte der Kurs nach der Zahlenvorlage um 17 Prozent ab. Aktuell notiert der Titel bei 11,45 Euro und hat damit auf Wochensicht über elf Prozent eingebüßt, wenngleich seit Jahresbeginn noch ein Plus von gut 46 Prozent steht.

Um die schwachen Margen zu verbessern, peilt das Management mittelfristig ein Umsatzniveau zwischen 100 und 170 Millionen US-Dollar an. Diese notwendige Skalierung soll durch kürzlich eingesammelte liquide Mittel in Höhe von 168 Millionen US-Dollar finanziert werden. Analysten werten diesen finanziellen Puffer positiv: Mit vier Kaufempfehlungen und einem durchschnittlichen Kursziel im Bereich von 22 US-Dollar sehen Marktbeobachter das Unternehmen für die laufende operative Expansion gerüstet.

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...