Die Red Cat Holdings Aktie verlor am Freitag 8,7 Prozent und schloss bei 8,30 US-Dollar. Der Rücksetzer folgt auf eine volatile Handelswoche, die durch weitreichende regulatorische Änderungen im US-Drohnenmarkt geprägt wurde. Was zunächst wie ein Befreiungsschlag für den amerikanischen Drohnenhersteller aussah, führte nun zu Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg zu Wochenbeginn.

FCC sperrt chinesische Konkurrenz aus

Am Montag hatte die Federal Communications Commission (FCC) die sofortige Umsetzung von Sektion 1709 des National Defense Authorization Act (NDAA) für das Geschäftsjahr 2025 verkündet. Die Behörde setzte damit ausländische Drohnen und deren kritische Komponenten auf die Covered List – faktisch ein Marktausschluss für chinesische Hersteller wie DJI und Autel Robotics.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Red Cat?

Red Cat reagierte umgehend: CEO Jeff Thompson bezeichnete den Schritt als "einen bedeutenden Moment für die amerikanische Drohnenindustrie". Das Unternehmen hebt hervor, dass seine NDAA-konformen Systeme, allen voran die Black Widow™-Plattform, vollständig in den USA entwickelt und gebaut werden.

Die Aktie schoss daraufhin am Montag um 14,5 Prozent nach oben auf 9,22 US-Dollar. Innerhalb weniger Stunden erreichte der Kurs sogar 9,38 US-Dollar.

Anleger nehmen Gewinne mit

Der anschließende Kursrückgang durch die verkürzte Handelswoche lässt sich als klassische Gewinnmitnahme nach der regulatorisch getriebenen Rally einordnen. Unternehmensschädliche Nachrichten gab es nicht. Über sieben Handelstage betrachtet steht dennoch ein Plus von rund 3 Prozent – bei 8,05 US-Dollar war die Aktie am 19. Dezember gestartet.

Das Handelsvolumen am Freitag lag mit 6,47 Millionen Aktien unter dem Durchschnitt von 8,6 Millionen, was auf eine nachlassende Dynamik hindeutet. Seit Jahresbeginn bleibt die Bilanz mit einem Minus von etwa 35 Prozent belastend.

Analysten bleiben zwiegespalten

Ladenburg Thalmann stufte die Aktie Mitte Dezember auf "Strong Buy" hoch. Needham & Company hält zwar an der Kaufempfehlung fest, senkte aber das Kursziel von 17 auf 12 US-Dollar. Im Konsens liegt das durchschnittliche Kursziel bei 14 US-Dollar – ein deutliches Potenzial gegenüber dem aktuellen Niveau.

Die Meinungsverschiedenheit spiegelt die Unsicherheit wider, ob Red Cat die regulatorischen Rückenwind operativ in Wachstum ummünzen kann. Das Unternehmen schreibt weiterhin Verluste, während es in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert.

Die Quartalszahlen für das dritte Geschäftsquartal 2025 vom 13. November zeigten zwar Umsatzwachstum, aber anhaltende Verluste. Entscheidend wird sein, wie schnell Red Cat von der neuen Wettbewerbssituation profitieren kann.

Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...