Nach den jüngsten Quartalszahlen erlebten Aktionäre des Drohnenherstellers ein Wechselbad der Gefühle. Auf einen massiven Abverkauf folgte zu Beginn der Woche eine rasante Gegenbewegung. Auffällig hohe Aktivitäten am Optionsmarkt deuten nun darauf hin, dass einige Marktteilnehmer auf eine Fortsetzung der Rally spekulieren.

Wachstumsfalle Kostenstruktur

Ursächlich für die anfängliche Talfahrt von fast 18 Prozent am vergangenen Donnerstag war ein zwiespältiger Geschäftsbericht. Zwar übertraf das Unternehmen die Umsatzprognosen im vierten Quartal mit 26,2 Millionen US-Dollar deutlich. Allerdings fiel der Verlust mit 0,17 US-Dollar pro Aktie höher aus als von der Wall Street erwartet.

Das Hauptproblem liegt in der Kostenstruktur. Die Herstellung der Drohnen verschlingt fast die gesamten Einnahmen. Im Gesamtjahr 2025 standen Umsätzen von 40,7 Millionen US-Dollar direkte Produktionskosten von 39,4 Millionen US-Dollar gegenüber. Unter dem Strich bleibt dem Unternehmen aktuell kaum Bruttogewinn übrig.

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Am Montag drehte die Stimmung jedoch abrupt und der Kurs schoss um über 14 Prozent nach oben. Begleitet wurde diese Wende von einem ungewöhnlich hohen Volumen an Call-Optionen. Bereits im Vorfeld lag die Nachfrage nach diesen bullischen Wetten deutlich über dem Durchschnitt. Diese wiederkehrenden Käufe am Optionsmarkt signalisieren, dass spekulative Anleger den Rücksetzer als Einstiegsgelegenheit betrachten. Trotz der jüngsten Turbulenzen verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn immer noch ein sattes Plus von rund 78 Prozent.

Analysten bleiben optimistisch

Auch die Wall Street lässt sich von den schwachen Margen nicht beirren. Mehrere Experten haben ihre Kursziele nach den Zahlen sogar nach oben geschraubt:

  • Needham & Company: Erhöhung von 16,00 auf 20,00 US-Dollar (Rating: "Buy")
  • Ladenburg Thalmann: Erhöhung von 15,00 auf 20,00 US-Dollar (Rating: "Buy")
  • Marktkonsens: Durchschnittliches Kursziel von 20,00 US-Dollar bei einer "Strong Buy"-Einstufung

Rückenwind erhält das Unternehmen durch die geopolitische Lage. Neben ukrainischen Streitkräften, die chinesische Aufklärungsdrohnen ersetzen wollen, ordern auch Verbündete aus dem asiatisch-pazifischen Raum die Systeme. Um die internationale Nachfrage zu bedienen, hat Red Cat seine Produktionskapazität um 520 Prozent ausgebaut.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz in der oberen Hälfte der Spanne von 100 bis 170 Millionen US-Dollar an. Mit einem soliden Finanzpolster von knapp 168 Millionen US-Dollar im Rücken ist die Finanzierung des Wachstums vorerst gesichert. Die hochgefahrene Produktion und die anstehenden Auslieferungen der Black-Widow-Systeme bilden das fundamentale Fundament für diese ehrgeizigen Ziele.

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