Red Cat Holdings hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Rekordumsatz erzielt — und trotzdem reagierten Anleger mit Verkäufen. Der Grund: Hinter den beeindruckenden Wachstumszahlen verbergen sich wachsende Verluste, die Fragen zur Profitabilität aufwerfen.

Wachstum auf Pump

Der Umsatz im vierten Quartal kletterte auf 26,2 Millionen US-Dollar — ein Plus von 1.985 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 172 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 meldete Red Cat einen Umsatz von 40,7 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 161 Prozent entspricht.

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Allerdings verlor das Unternehmen im vierten Quartal je Aktie 0,17 Dollar. Die Schere zwischen Umsatzwachstum und operativen Kosten bleibt damit weit geöffnet — und genau das trieb Anleger nach Veröffentlichung der Zahlen am 18. März aus der Aktie heraus.

Expansion trotz roter Zahlen

Red Cat investiert weiter in den Aufbau seiner Kapazitäten. Die Produktionsfläche wurde bis Ende 2025 um 520 Prozent auf insgesamt 254.000 Quadratfuß ausgebaut. Auf der Liquiditätsseite steht das Unternehmen mit einem Kassenbestand von 167,9 Millionen Dollar vergleichsweise solide da.

Zudem sicherte sich Red Cat im Dezember 2025 neue Aufträge für seine Black Widow-Drohnen von einem Partner im asiatisch-pazifischen Raum, mit geplanten Lieferungen im Jahr 2026. Das unterstreicht die wachsende Nachfrage aus dem Verteidigungssektor.

Die Aktie hat sich seit ihrem 52-Wochen-Tief von 4,19 Euro mehr als verdreifacht und notiert aktuell rund 55 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt — ein Niveau, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt. Solange Red Cat den Weg in die Gewinnzone nicht konkret absteckt, dürfte jede Ergebnissaison ähnliche Reaktionen provozieren.

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