Mit dem Abschluss der New Gold-Übernahme am 20. März hat Coeur Mining einen Sprung in eine neue Gewichtsklasse vollzogen. Das Unternehmen zählt nun zu den etablierten nordamerikanischen Edelmetallproduzenten — mit einem Portfolio, das sich über die USA, Kanada und Mexiko erstreckt.

Was die Transaktion verändert

Die Integration der beiden kanadischen Minen Rainy River in Ontario und New Afton in British Columbia verschiebt das Geschäftsprofil merklich. Gold soll künftig rund 65 Prozent der Erlöse ausmachen, Silber etwa 30 Prozent, Kupfer die verbleibenden 5 Prozent. Für 2026 peilt das Management eine Goldproduktion zwischen 680.000 und 815.000 Unzen an — ergänzt durch eine Silberproduktion von bis zu 21,9 Millionen Unzen sowie erstmals eine Kupferkomponente aus New Afton.

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Zur Finanzierung der gestiegenen Unternehmensgröße wurde eine neue revolvierende Kreditlinie über eine Milliarde Dollar eingerichtet, die die bisherige 400-Millionen-Fazilität ersetzt. Gleichzeitig genehmigte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Dollar und kündigte eine halbjährliche Dividende von 0,02 Dollar je Aktie an — die erste Ausschüttung dieser Art in der Unternehmensgeschichte, geplant für das zweite Quartal 2026.

Analysten ziehen nach

BMO Capital erhöhte das Kursziel auf 27 Dollar und begründete dies mit der verbesserten Größenordnung und dem Potenzial zur freien Cashflow-Generierung. Das Management selbst stellt für 2026 rund 2 Milliarden Dollar Free Cashflow in Aussicht — auf Basis aktueller Metallpreisschätzungen. Institutionelle Investoren wie Norges Bank und Tidal Investments haben ihre Positionen zuletzt aufgestockt.

Am Freitag schloss die Aktie an der NYSE mit einem Plus von knapp 4 Prozent, bei einem Handelsvolumen, das rund 17 Prozent über dem Tagesdurchschnitt lag. Gemessen am 200-Tage-Durchschnitt notiert der Titel derzeit leicht im Plus — allerdings noch deutlich unter dem Märzhoch von 23,12 Euro.

Der strategische Fokus für den Rest des Jahres liegt auf der operativen Integration sowie rund 160 Millionen Dollar Explorationsausgaben, die vor allem auf die neu erworbenen kanadischen Standorte und das Silvertip-Projekt entfallen. Mit 70 Prozent der Einnahmen aus US-amerikanischen und kanadischen Minen setzt Coeur bewusst auf geopolitisch stabile Regionen als Fundament für seine langfristigen EBITDA-Ziele.

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