QuantumScape Aktie: Neuer Fokus
Bei QuantumScape geht es gerade weniger um große Versprechen – sondern um die nächste Etappe Richtung Kommerzialisierung. Mit einem Neuzugang im Board und einem fixen Termin für die nächsten Zahlen setzt das Unternehmen klare Orientierungspunkte. Doch was wird am 11. Februar wirklich entscheidend sein?
Neuer Direktor, fester Termin
QuantumScape hat Geoffrey Ribar zum neuen Mitglied des Verwaltungsrats berufen. Der Schritt gilt seit dem 29. Januar 2026. Ribar bringt laut Unternehmen mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung aus der Halbleiter- und Technologiebranche mit und hatte in mehreren börsennotierten Firmen leitende Finanzfunktionen inne.
Gleichzeitig steht der nächste wichtige Datenpunkt für Investoren: Die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 will QuantumScape nach US-Börsenschluss am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, veröffentlichen. Direkt im Anschluss ist eine Telefonkonferenz mit CEO Siva Sivaram und CFO Kevin Hettrich angesetzt. Aktionäre können Fragen vorab online einreichen.
Warum das in die Strategie passt
Die Personalie und der Ausblick auf den Ergebnis-Termin kommen nicht aus dem Nichts. Im dritten Quartal 2025 hatte QuantumScape einen operativen Meilenstein gemeldet: Der Start der Auslieferung der sogenannten B1-Musterzellen an Automobilkunden. Diese Zellen sind laut Unternehmen die bislang fortschrittlichsten und nutzen Separatoren, die mit dem „Cobra“-Fertigungsprozess hergestellt werden – ein Schritt, der für die spätere Skalierung der Produktion als zentral gilt.
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Bemerkenswert: Im selben Quartal gab es auch die ersten Kundenabrechnungen der Firmengeschichte. Das ist kein Beweis für Massenproduktion, aber ein Signal, dass das Projekt kommerziell greifbarer werden soll.
Konkurrenzdruck bleibt hoch
Der Markt für Festkörperbatterien ist ein Wettlauf. Viele Anbieter arbeiten daran, als Erste Fertigung, Kosten und Skalierung so in den Griff zu bekommen, dass ein breiter Einsatz im E-Auto-Markt möglich wird. Genau hier will QuantumScape mit seiner Strategie ansetzen – unter anderem mit dem Aufbau einer stärker automatisierten „Eagle“-Pilotlinie, die die industrielle Umsetzbarkeit der Technologie untermauern soll.
An der Börse steht die Aktie dabei weiter unter Druck: Am Freitag fiel sie um 10,2% auf 8,85 US-Dollar.
Am 11. Februar nach Börsenschluss dürfte sich zeigen, ob QuantumScape den zuletzt betonten Kommerzialisierungs-Fortschritt auch mit konkreten Updates zur Umsetzung untermauern kann – und welche Leitplanken das Management in der anschließenden Telefonkonferenz setzt.
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