Puma Aktie: Kollaps droht?
Puma hat für 2025 einen Verlust von 643,6 Millionen Euro ausgewiesen – nach einem Gewinn von 280,7 Millionen Euro im Vorjahr. Als Konsequenz aus den tiefroten Zahlen streicht der Sportartikelhersteller die Dividende komplett. Verantwortlich für das Debakel sind Restrukturierungskosten und Abschreibungen, die vor allem im vierten Quartal die Bilanz belasteten.
Viertes Quartal belastet Jahresergebnis massiv
Besonders dramatisch fiel das Schlussviertel 2025 aus. Der Umsatz brach währungsbereinigt um rund 21 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro ein. Pro Aktie stand ein Verlust von 2,27 Euro zu Buche. Aufs Gesamtjahr gerechnet summierte sich der Verlust je Aktie auf 4,37 Euro.
Die Probleme haben System: Schwache Nachfrage und überhöhte Lagerbestände zwangen das Management zum Handeln. Der Abbau der Vorräte und reduzierte Verkaufsförderung sollten die Weichen für eine Trendwende stellen. Das Unternehmen selbst spricht von einem "Reset-Jahr".
Durststrecke nicht vorbei
Für 2026 gibt sich Puma zurückhaltend. Das Management bezeichnet das laufende Jahr als Übergangsjahr und rechnet mit weiteren Umsatzrückgängen. Auch die Gewinnzone bleibt vorerst außer Reichweite. Mittelfristig will der Konzern jedoch zu alter Stärke zurückfinden und sich als eine der Top-3-Sportmarken weltweit etablieren.
Die Aktie hat seit ihrem Zwölfmonatshoch bei knapp 30 Euro deutlich korrigiert, liegt aber inzwischen wieder rund 51 Prozent über ihrem November-Tief von 15,48 Euro. Ob die Erholung trägt, hängt davon ab, ob die Restrukturierung greift und die Nachfrage wieder anzieht.
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