Puma Aktie: Historischer Verlust!
Tiefrote Zahlen, eine gestrichene Dividende und der Einstieg eines chinesischen Großinvestors: Bei Puma bleibt kein Stein auf dem anderen. Während der Sportartikelhersteller den höchsten Verlust der Firmengeschichte meldet, wirft der trübe Ausblick für 2026 die Frage auf, ob der radikale Konzernumbau schnell genug greifen kann.
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 markiert eine Zäsur in der Bilanz. Statt Gewinnen wie im Vorjahr (280,7 Millionen Euro) steht nun ein massiver Nettoverlust von 643,6 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz brach parallel um 13,1 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro ein. Verantwortlich für den Absturz waren laut Management vor allem anhaltend hohe Lagerbestände, eine schwache globale Nachfrage sowie teure Restrukturierungsmaßnahmen.
Dividendenstreichung und Kursschwäche
Die finanzielle Schieflage hat direkte Konsequenzen für die Aktionäre: Die Dividende für 2025 entfällt vollständig. Auch am Markt reagierten Anleger nervös. Die Aktie gab am Freitag um 4,56 Prozent auf 23,42 Euro nach und notiert damit rund 20 Prozent unter dem Niveau von vor zwölf Monaten. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei knapp 30 Euro hat sich damit deutlich vergrößert.
Mitten in dieser Krise sorgt eine drastische Veränderung der Aktionärsstruktur für neue Dynamik. Der chinesische Investor Anta sichert sich für 1,5 Milliarden Euro ein strategisches Paket von 29,06 Prozent an Puma. Marktbeobachter sehen darin eine finanzielle Stabilisierung, wenngleich der Einfluss aus Fernost nun signifikant wächst.
Radikaler Umbau und weitere Verluste erwartet
Vorstandschef Arthur Hoeld bezeichnet das abgelaufene Jahr als "Reset-Jahr". Der Konzern konzentriert sich künftig strikt auf Kernsportarten und den Direktvertrieb, um die Position als weltweite Nummer drei zurückzuerobern. Doch eine schnelle Erholung ist nicht in Sicht.
Für das laufende Jahr 2026 stellt das Management weitere Verluste in Aussicht. Der operative Fehlbetrag (EBIT) soll zwischen 50 und 150 Millionen Euro liegen, begleitet von weiter sinkenden Umsätzen. Die Transformation wird Geduld erfordern: Erst für 2027 plant das Unternehmen die konkrete Rückkehr auf einen nachhaltigen Wachstumspfad, womit das laufende Jahr zur reinen Übergangsphase wird.
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