Primary Hydrogen Corp. hat seine Investoren am Freitag mit konkreten Explorationserfolgen aufhorchen lassen: Das kanadische Explorationsunternehmen konnte erstmals erhöhte Wasserstoffkonzentrationen in seinen Liegenschaften nachweisen – und zwar deutlich über dem natürlichen Hintergrundniveau. Die Messwerte liegen bei bis zu 665 ppm (parts per million), während atmosphärischer Wasserstoff typischerweise nur etwa 0,5 ppm erreicht. Ist das der Beginn einer neuen Ära für "Weißen Wasserstoff" – oder nur ein Hoffnungsschimmer in einem risikoreichen Sektor?

Zwei Hotspots identifiziert: Mary's Harbour führt

Die veröffentlichten Daten stammen aus einer umfangreichen Bodengas-Analyse über rund 8.550 Hektar Fläche in Neufundland und Labrador. Mit hochsensiblen ATO GasDog-Detektoren nahm Primary Hydrogen Proben entlang geologischer Störungszonen – genau dort, wo Gase aus der Tiefe nach oben migrieren.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
* Mary's Harbour: Spitzenwert von 665 ppm H2 – ein klarer Indikator für aktive Wasserstoffquellen
* Point Rosie: Höchstwert von 531 ppm H2 über 78 Messpunkte verteilt
* Systematischer Ansatz: Probenabstände zwischen 100 und 400 Metern für maximale Datenauflösung

Dass diese "Wasserstoff-Kamine" in direkter Nähe zu geologischen Kontaktzonen auftreten, deutet auf ein unterirdisches Reservoir hin. Zwar fand das Unternehmen bislang keine eindeutige Korrelation mit anderen Bodenelementen – doch die isolierten Anomalien allein sind bereits ein starkes Signal.

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Weißer Wasserstoff: Vom Konzept zur Realität

Die Suche nach natürlichem geologischem Wasserstoff hat 2025 massiv an Fahrt aufgenommen. Im Gegensatz zu "grünem" Wasserstoff aus Elektrolyse entsteht diese Variante direkt im Erdinneren – ohne energieintensive Produktion. Für ein Junior-Unternehmen wie Primary Hydrogen bedeutet der Nachweis von Bodenwerten über 500 ppm einen entscheidenden Schritt: Man ist von der reinen "Story" zu belegbaren Daten übergegangen.

Der kanadische Schild mit seinen komplexen Verwerfungslinien gilt als vielversprechendes Terrain für solche Vorkommen. Allerdings: Diese frühen Messwerte sind erst der Anfang. Für kommerzielle Förderung müssten deutlich höhere Konzentrationen – idealerweise im Prozentbereich – in der Tiefe nachgewiesen werden. Primary Hydrogen plant nun eine zweite Explorationsphase mit gezielten Nachfolgeprogrammen, möglicherweise inklusive Bohrungen oder geophysikalischer Verfahren.

Was Anleger jetzt wissen müssen

Die Aktie notiert bei rund 0,09 Euro und hat in den letzten 30 Tagen über 18 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Hoch liegt mit 0,42 Euro weit entfernt – ein Zeichen dafür, wie volatil und risikoreich dieser Sektor ist. Der aktuelle RSI von 72,4 signalisiert kurzfristig überkaufte Verhältnisse.

Dennoch: Mit den nun vorgelegten Daten könnte Primary Hydrogen strategische Partner oder frisches Kapital anziehen. Die Herausforderung bleibt, aus den Oberflächenanzeichen ein wirtschaftlich förderbares Vorkommen zu entwickeln. Für spekulative Anleger, die auf den globalen Wasserstoff-Boom setzen, könnte die Aktie dennoch interessant werden – sofern Phase 2 weitere Erfolge liefert.

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