Porsche rückt seine Motorsport-DNA ins Rampenlicht: Auf der Retro Classics in Stuttgart startet heute die Jubiläumskampagne „Raceborn – 75 Years of Porsche Motorsport“. Für Anleger ist das vor allem ein Signal in Richtung Marke und Historie – während operativ zuletzt eher die schwächere Nachfrage, besonders in China, die Schlagzeilen geprägt hat. Kann das Jubiläumsjahr zumindest kommunikativ Rückenwind liefern?

„Raceborn“ startet auf der Retro Classics

Der Auftakt läuft bis zum 22. Februar in Halle 1 der Messe. Laut Unternehmensangaben ist die Jubiläumskampagne der Startpunkt für ein Jahr mit weiteren Veranstaltungen rund um die Rennsportgeschichte. Achim Stejskal, Direktor Porsche Heritage und Museum, betont dabei den Stellenwert des Motorsports für die Identität der Marke.

Im Zentrum der Ausstellung stehen vier historische Rennfahrzeuge und Begleitmaterial aus den Archiven – darunter Artefakte sowie historisches Filmmaterial. Porsche setzt damit klar auf emotionale Strahlkraft und Markenpflege, ein Thema, das bei Premiumherstellern traditionell eng mit der Preis- und Modellpositionierung verknüpft ist.

Historische Rennwagen und Talks mit bekannten Namen

Gezeigt werden unter anderem der Porsche 356 SL (Klassensieger bei Le Mans 1951 und Startpunkt der Motorsportgeschichte), der extrem leichte Porsche 909 Bergspyder (1968, unter 400 Kilogramm) sowie der Porsche 911 GT3 R, der als DTM-Siegerfahrzeug von Ayhancan Güven erstmals seit den Einsätzen wieder öffentlich zu sehen ist.

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Zusätzlich sind für den 21. und 22. Februar jeweils um 14:00 Uhr Podiumsdiskussionen („Different perspectives in Motorsport“) angekündigt. Teilnehmer sind unter anderem Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, DTM-Champion Ayhancan Güven sowie weitere Vertreter aus Archiv und Motorsport-Kommunikation. Inhaltlich geht es etwa um den Weg vom Sim-Racing auf reale Rennstrecken und die Entwicklung vom Rennfahrer zum Teammanager.

Aktie bleibt unter Druck – wichtiger Termin im März

An der Börse wirkt das wie eine Begleitmusik zu einer schwieriger gewordenen operativen Ausgangslage. Die Aktie schloss heute bei 41,67 Euro und liegt damit rund 27% unter dem Vorjahresniveau. Auffällig: Der Kurs notiert nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 39,70 Euro – ein Hinweis darauf, wie vorsichtig der Markt zuletzt geblieben ist.

Konkret wird es für Investoren spätestens am 11. März 2026: Dann will Porsche den Geschäftsbericht 2025 vorlegen. Bereits bekannt ist, dass Porsche im Januar Auslieferungen von 279.449 Sportwagen für 2025 gemeldet hatte – mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr, laut Quelle vor allem wegen schwächerer Nachfrage in China.

Im Ergebnis bleibt das Bild zweigeteilt: Heute dominiert die große Motorsport-Bühne, der nächste harte Faktencheck folgt aber mit dem Geschäftsbericht am 11. März – und damit mit Daten, die für die Bewertung der Aktie deutlich entscheidender sind als jeder Messeauftritt.

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