Der Sportwagenbauer rutscht tiefer in die Krise. Ein Rückgang der weltweiten Auslieferungszahlen um zehn Prozent für das Jahr 2025 offenbart massive strukturelle Probleme, besonders im einstigen Wachstumsmotor China. Anleger stehen vor einer entscheidenden Bewertung: Ist das Geschäftsmodell im Luxussegment nachhaltig beschädigt?

Hier sind die Fakten der aktuellen Talfahrt:
* Gesamtabsatz 2025: Rückgang auf 279.449 Fahrzeuge (-10 %).
* China-Einbruch: Minus 26 % auf den tiefsten Stand seit 2020.
* Heimatmarkt: Deutschland verliert 16 %.
* Kursentwicklung: Die Aktie verlor auf Jahressicht über 31 % an Wert.

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Einbruch im wichtigsten Wachstumsmarkt

Der chinesische Markt entwickelt sich für die Stuttgarter vom Gewinngaranten zum Bumerang. Der dramatische Absatzeinbruch von 26 Prozent zeigt, dass Porsche in Fernost an Boden verliert. Das Problem ist fundamental: Während die Kauflaune wohlhabender Kunden generell sinkt, setzen lokale Wettbewerber wie BYD den deutschen Konzern unter Druck. Mit aggressiven Preisstrategien erobern die chinesischen Hersteller im Elektrosegment rasant Marktanteile.

Regulatorische Hürden in Europa

Auch vor der eigenen Haustür bläst der Wind hart ins Gesicht. Neben der Schwäche in China belasten hausgemachte Probleme in Europa die Bilanz. Neue EU-Richtlinien zur Cybersicherheit erzwangen das vorzeitige Aus für die Verbrenner-Varianten des Bestsellers Macan und der 718-Reihe. Diese regulatorisch bedingte Lücke im Produktportfolio drückte die Verkäufe in Deutschland um 16 Prozent und im restlichen Europa um 13 Prozent.

Lichtblick 911 und Nordamerika

Diese operative Schwäche spiegelt sich gnadenlos im Kurs wider. Mit einem aktuellen Preis von 42,40 Euro notiert das Papier in gefährlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief. Einziger Stabilitätsanker bleibt derzeit Nordamerika, wo sich der Absatz behaupten konnte. Zudem erzielte der Klassiker 911 einen neuen Auslieferungsrekord.

Diese punktuellen Erfolge können die strukturellen Risse im Fundament jedoch nicht kitten. Solange das Management keine wirksame Strategie gegen die Konkurrenz in China und die Modelllücken in Europa präsentiert, bleibt das Abwärtsrisiko für den Titel akut.

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