Porsche AG Aktie: Rutschiger Weg!
Am 11. März legt Porsche die Zahlen für 2025 vor – und damit den ersten großen Auftritt des neuen Führungsduos. Genau davor wird der Ton am Markt rauer: Mehrere Analysten senken Kursziele, während Absatz und Ergebniskennzahlen klar nach unten zeigen. Kann das Management beim Jahresabschluss schon die Trendwende glaubwürdig einleiten?
Neues Top-Team, schwieriger Start
Der Jahresabschluss am 11. März ist für CEO Dr. Michael Leiters (seit 1. Januar 2026) und CFO Dr. Jochen Breckner mehr als ein Pflichttermin. Es ist der Moment, in dem Porsche erstmals den vollständigen Ausblick unter neuer Führung liefert – und erklären muss, wie es nach einem schwachen Jahr 2025 weitergehen soll.
Denn die Gemengelage ist ungemütlich: Die Aktie bewegt sich seit Wochen in der Nähe ihres Jahrestiefs. Mit 39,49 Euro liegt sie heute nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief von 39,21 Euro und ist seit Jahresanfang bereits 16,71% im Minus. Auch charttechnisch bleibt es angespannt: Der Kurs notiert rund 7% unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt (42,50 Euro) und knapp 10% unter dem 200‑Tage‑Durchschnitt (43,76 Euro).
Kursziele sinken – kurzfristige Treiber fehlen
Der steigende Druck spiegelt sich in frischen Analysten-Updates wider. Goldman Sachs senkte das Kursziel von 46 auf 40 Euro und bleibt bei „Neutral“. Begründung: schwierige Jahre 2026 und 2027, während eine mögliche Modelloffensive erst 2028 spürbar helfen könnte. UBS reduzierte ebenfalls und nennt nun 42 Euro.
Einen etwas freundlicheren Akzent setzt Kepler Cheuvreux: Dort wird auf eine mögliche „positive Cash Conversion“ im Geschäftsjahr 2026 verwiesen und darauf, dass Porsche den Tiefpunkt des Ertragszyklus womöglich bereits hinter sich haben könnte. Unterm Strich bleibt aber das gleiche Problem: Kurzfristig fehlen klare Kurstreiber.
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Absatz schwächelt, E-Strategie kostet Geld
Ein zentraler Belastungsfaktor ist das operative Umfeld – vor allem in China. 2025 lieferte Porsche weltweit 279.449 Fahrzeuge aus, rund 10% weniger als im Vorjahr (310.718). Laut Quelltext drückt insbesondere der Einbruch in China, wo lokale Premiummarken stärker werden und die Luxusnachfrage abkühlt.
Auch die Erwartungen an das zuletzt abgelaufene Quartal zeigen, wie groß der Gegenwind ist: Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,38 Euro nach 0,91 Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz steht ein Rückgang von 11,52 auf 9,97 Milliarden Euro im Raum.
Hinzu kommt eine operative Belastung von 1,8 Milliarden Euro im Zusammenhang mit der überarbeiteten Elektrofahrzeugstrategie. Porsche fährt damit weiter einen teuren Parallelbetrieb: Verbrennerproduktion läuft, während der Hochlauf der Elektromobilität langsamer als geplant vorangeht.
Strategisch rückt das Unternehmen stärker „Value over Volume“ in den Vordergrund. Verbrenner- und Hybridmodelle bekommen wieder mehr Gewicht, weil sie aktuell stabilere Margen versprechen. Gleichzeitig soll der vollelektrische Macan GTS die E-Offensive stützen – nur treffen Produktambitionen auf ein schwächeres China-Geschäft und rückläufige Zulassungen in Europa.
Am 11. März wird daher vor allem eines zählen: ob Porsche neben den Zahlen für 2025 eine Prognose für 2026 liefert, die eine Stabilisierung nachvollziehbar untermauert – und ob Leiters und Breckner eine Strategie präsentieren, die trotz Absatzdruck und EV-Kosten als belastbar durchgeht.
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