Die Porsche AG steckt in der schwersten operativen Krise seit Jahren. Am 6. Februar markierte die Vorzugsaktie mit 39,15 Euro ein historisches Allzeittief – symptomatisch für eine Absatzkrise, die den Sportwagenbauer vor allem in China trifft. Nun steht das neue Management unter Zugzwang.

China-Geschäft bricht dramatisch ein

Die Zahlen offenbaren das Ausmaß der Probleme: Die weltweiten Auslieferungen sanken 2025 um zehn Prozent auf 279.449 Fahrzeuge. In China, einst wichtigster Einzelmarkt, brachen die Verkäufe um 26 Prozent auf nur noch 41.900 Einheiten ein. Kaufzurückhaltung im Luxussegment und technologisch aufgerüstete lokale E-Auto-Anbieter setzen dem Stuttgarter Konzern massiv zu.

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Auch Europa belastet: In Deutschland gingen die Verkäufe um 16 Prozent zurück, im übrigen Europa um 13 Prozent. Neue EU-Cybersicherheitsrichtlinien erzwangen ein vorzeitiges Zulassungsende für die Verbrennermodelle Macan und 718. Einzig Nordamerika blieb mit 86.200 Fahrzeugen stabil.

Radikaler Umbau in Asien

Die Reaktion des Managements fällt drastisch aus: Bis Ende 2026 schrumpft das chinesische Händlernetz von 150 auf 80 Standorte. Unter dem Motto "Value over Volume" verabschiedet sich Porsche vom reinen Volumenwettbewerb und setzt wieder stärker auf Verbrenner. Ab 1. März wird die markeneigene Ladeinfrastruktur in China schrittweise abgeschaltet – künftig setzt man auf Kooperationen mit Drittanbietern.

Trotz der Probleme erreichte der E-Auto-Anteil 2025 weltweit 22,2 Prozent der Auslieferungen. Plug-in-Hybride kamen auf weitere 12,1 Prozent.

Neuer Chef vor Bewährungsprobe

Seit 1. Januar führt Dr. Michael Leiters als neuer Vorstandschef den Konzern. Am 11. März präsentiert er erstmals die Jahresbilanz 2025 – ein mit Spannung erwarteter Termin. Investoren wollen konkrete Antworten, wie das neue Management die Profitabilität langfristig sichern will. Die Aktie notiert aktuell bei 38,62 Euro und damit auf Allzeit-Tiefstand – der Druck auf Leiters ist enorm.

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