Porsche AG Aktie: Akquisitionsmöglichkeiten evaluiert
Während die operativen Kennzahlen der Porsche AG weiterhin Alarm schlagen, sendet der Chart ein überraschend positives Signal. Mitten in der tiefsten Krise des Sportwagenbauers und kurz nach dem Amtsantritt des neuen CEOs Michael Leiters formiert sich eine technische Konstellation, die oft eine Trendwende ankündigt. Anleger stehen nun vor dem Widerspruch zwischen hoffnungsvoller Charttechnik und harter fundamentaler Realität.
Die wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage:
* Technik: Ein "Golden Cross" signalisiert steigendes Momentum.
* Führung: Michael Leiters übernahm im Januar den Vorstandsvorsitz.
* Problemzone: Die operative Marge sank zuletzt auf bedrohliche 0,2 %.
Hoffnungsschimmer im Chartbild
Ungeachtet der fundamentalen Sorgen hat sich das technische Bild der Aktie deutlich aufgehellt. Erstmals seit längerer Zeit hat der 50-Tage-Durchschnitt (aktuell 45,69 Euro) die 200-Tage-Linie (44,33 Euro) von unten nach oben durchschnitten. Dieses als "Golden Cross" bekannte Muster gilt an den Finanzmärkten als klassisches Indiz für einen mittelfristigen Aufwärtstrend.
Der Aktienkurs konnte sich mit aktuell 45,76 Euro knapp über diesen beiden wichtigen Glättungslinien etablieren. Händler blicken nun gespannt auf den Widerstand bei der psychologisch wichtigen Marke von 50 Euro. Ein Ausbruch darüber wäre die notwendige Bestätigung für das Kaufsignal. Gleichzeitig dient der Bereich um 44,40 Euro als kurzfristige Unterstützung.
Altlasten für den neuen Chef
Der Kontrast zur operativen Lage könnte kaum größer sein. Seit Jahresbeginn lenkt Michael Leiters, der zuvor Technikchef bei Ferrari und CEO bei McLaren war, die Geschicke in Stuttgart. Er löste Oliver Blume ab, der sich auf den Volkswagen-Konzern fokussiert. Leiters erbt jedoch eine schwere Hypothek: Der Absatz im Schlüsselmarkt China brach in den ersten neun Monaten 2025 um 26 % ein, woraufhin das Händlernetz dort radikal zusammengestrichen wird.
Zudem belastet der Stopp des Batterie-Projekts "Cellforce" die Bilanz. Die Unternehmensführung reagiert bereits mit einem Strategiewechsel. Die starre Ausrichtung auf reine Elektromobilität weicht einer flexibleren Haltung, die sich am "Kundentempo" orientiert. Verbrenner und Hybride sollen länger laufen als ursprünglich geplant, um die wegbrechenden Margen zu stabilisieren.
Analysten setzen auf 2026
Die entscheidende Frage ist, ob die Börse die Zukunft bereits vorwegnimmt. Analysten kalkulieren für das laufende Jahr 2026 mit einer deutlichen Erholung der Ertragskraft und prognostizieren einen Gewinn von 2,39 Euro je Aktie. Sollte Michael Leiters die Restrukturierung erfolgreich umsetzen und die Margen wieder in den zweistelligen Bereich heben, wäre das aktuelle technische Signal der Startschuss für eine nachhaltige Bodenbildung. JPMorgan sieht das Kursziel bereits bei 58 Euro.
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