Die Siemensbahn in Berlin liegt schon länger brach, als der Autor dieser Zeilen auf Erden wandelt. Als dort zum letzten Mal Züge verkehrten, war Deutschland noch ein geteiltes Land. Stillgelegt wurde die Strecke im Jahr 1980 und der kümmerliche Rest befindet sich heute in einem bedauernswerten Zustand. Dennoch wurde beschlossen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Ein wichtiger Partner bei den notwendigen Arbeiten dazu ist der österreichische Baukonzern PORR.

Jenem wurde das Vergabepaket 2 "KIB Neubau" zugesprochen, welches die Herstellung sämtlicher Ingenieurbauwerke auf der Strecke umfasst. Letztere zieht sich über 4,5 Kilometer, sodass es für PORR mehr als genug zu tun geben dürfte. Finanzielle Details zum Auftragsvolumen wurden nicht genannt. Dennoch zeigten die Anteilseigner sich hocherfreut über die Mitteilung.

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PORR: Geht es endlich los?

Die PORR-Aktie konnte sich am Donnerstagmorgen um 2,7 Prozent bis auf 32,25 Euro steigern, womit nicht nur der konkrete Neuauftrag an sich gefeiert wird. Jener lässt auch ein Stück weit darauf hoffen, dass die enormen Infrastrukturpläne in Deutschland endlich an Fahrt aufnehmen könnten. Insbesondere die maroden Bahnstrecken benötigen noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit und die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla hat bereits einen "Neustart" in Aussicht gestellt.

Im besten Fall ist der Auftrag für die historische Strecke in Berlin also nur der Anfang einer Auftragsflut für PORR und andere Unternehmen. Sollte Deutschland bei Investitionen endlich mehr Tempo an den Tag legen, so darf PORR schon fast sicher als einer der großen Profiteure gezählt werden. Denn die Expertise und die Kapazitäten des österreichischen Unternehmens wären für diverse Vorhaben, auch abseits der Bahn, schlicht unverzichtbar.

Chancen im Nachbarland

Im vergangenen Jahr wurden Hoffnungen auf größere Auftragseingänge aus Deutschland eher enttäuscht. Umso größer ist nun die Erwartung, dass Nachholeffekte sich 2026 bemerkbar machen werden und auch bei PORR für Auftrieb sorgen können. Fest einplanen können Anleger das zwar noch nicht. Doch sind die Chancen auch zu verlockend, um die Aktie nicht mindestens im Auge zu behalten.

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