Um lediglich 0,3 Prozent konnte der Bausektor in Europa im vergangenen Jahr anwachsen, was gefährlich nahe an der Stagnation liegt. Das hatte Auswirkungen auf etliche Konzerne, allem voran natürlich jenen, die direkt der Branche zugeordnet werden können. Doch Schätzungen des Ifo-Instituts zeigen, dass in diesem Jahr Bewegung in die Sache kommen könnte.

Die Experten sagen für das laufende Jahr einen enormen Aufschwung und einen realen Zuwachs von 2,4 Prozent voraus. Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister zufolge schalte die Bauwirtschaft aus dem Leerlauf direkt in den übernächsten Gang. Dieses Tempo soll bis 2028 "weitgehend" durchgehalten werden. Dann soll die Zuwachsrate noch bei 1,9 Prozent liegen.

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Sollte diese Prognose sich bewahrheiten, so gäbe es für den österreichische Baukonzern PORR mehr als genug zu tun. Schon jetzt kann der Auftragsbestand sich sehen lassen. Dass die Aktie sich allein in den letzten vier Wochen um rund 15 Prozent verbessern konnte, ist aber zuvorderst auf die Hoffnung einer allgemeinen Erholung zurückzuführen.

Natürlich gibt es auch Tage, an denen Gewinne eingesammelt werden. Heute Morgen etwa ließen sich bei der PORR-Aktie Kursrückgänge von 1,1 Prozent in Stuttgart feststellen, was den Kurs wieder leicht unter die 40-Euro-Marke beförderte. Charttechnisch bleibt der Aufwärtstrend jedoch unberührt. Die große Frage scheint nun lediglich zu lauten, ob bereits alle Chancen für 2026 und darüber hinaus eingepreist sind.

Das sieht gut aus

Sollten die Schätzungen des Ifo-Instituts sich bewahrheiten und gleichzeitig Infrastrukturprojekte in Europa an Fahrt aufnehmen, so dürfte bei der PORR-Aktie noch einiges mehr möglich sein. Problematisch an der Angelegenheit bleibt aber freilich, dass sich nicht in die Zukunft blicken lässt. Insbesondere die Politik bietet noch immer genügend Raum für Enttäuschungen. Denn von dort erwartete man sich eigentlich schon für 2025 Bemühungen für einen nachhaltigen Aufschwung, woraus bekanntlich nichts geworden ist.

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