Plug Power Aktie: Ultimatum!
Plug Power steht vor einer Richtungsentscheidung. Am 29. Januar stimmen die Aktionäre über eine Verdopplung der genehmigten Aktien ab – von 1,5 auf 3,0 Milliarden. Die Ankündigung sorgt für Unruhe: Der Kurs verliert rund 8 Prozent, denn Anleger fürchten massive Verwässerung. Das Management hat die Lage verschärft und den Investoren ein Ultimatum gestellt.
Die Wahl zwischen zwei Übeln
Auf der Hauptversammlung stehen zwei zentrale Beschlüsse zur Abstimmung. Zunächst soll die Abstimmungsgrundlage für künftige Satzungsänderungen modernisiert werden – statt einer Mehrheit aller ausgegebenen Aktien würde künftig eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügen.
Der brisantere Punkt ist die Kapitalerhöhung. Plug Power braucht frisches Geld, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Doch das Unternehmen hat klargemacht: Sollten die Aktionäre gegen die Erhöhung stimmen, wird ein Reverse Split durchgeführt. Diese Drohung zielt darauf ab, die Zustimmung zur Kapitalmaßnahme zu erzwingen – für viele Anleger ein ungemütliches Entweder-Oder.
Operative Erfolge geraten aus dem Blick
Während die Finanzsorgen den Kurs belasten, vermeldete Plug Power vergangene Woche einen operativen Meilenstein. Am 23. Januar schloss das Unternehmen die Installation von 100 MW PEM-Elektrolyseuren in der Galp-Raffinerie im portugiesischen Sines ab. Die Anlage zählt zu den größten Wasserstoffprojekten Europas und soll jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.
Damit könnte die Raffinerie rund 20 Prozent ihres grauen Wasserstoffs ersetzen und die CO2-Emissionen um geschätzte 110.000 Tonnen pro Jahr senken. Doch der Markt ignoriert diese technologische Bestätigung vorerst – die unmittelbaren Liquiditätsrisiken dominieren das Sentiment.
Entscheidung mit Tragweite
Die finanzielle Anspannung ist offensichtlich. Plug Power benötigt dringend Kapital, um handlungsfähig zu bleiben und die Geschäftsstrategie umzusetzen. Für Anleger steht nun die Frage im Raum: Akzeptieren sie die deutliche Verwässerung durch neue Aktien oder riskieren sie den Wertverlust durch einen Reverse Split? Am 29. Januar fällt die Entscheidung.
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