Plug Power steht unter Zeitdruck. Die Hauptversammlung am 29. Januar endete ohne Ergebnis – zu wenige Aktionäre nahmen teil. Nun läuft ein Wettlauf gegen die Zeit: Bis zum 5. Februar muss das Unternehmen die nötigen Stimmen für zwei zentrale Beschlüsse zusammenbekommen. Scheitert das Vorhaben, droht ein Reverse Split.

Zwei Vorschläge, eine knappe Hürde

Der Wasserstoff-Spezialist wollte zwei Satzungsänderungen durchsetzen. Proposal 1 zielt auf eine Modernisierung der Abstimmungsstandards nach Delaware-Recht ab und erhielt 92,63 Prozent Zustimmung – allerdings von lediglich 36,93 Prozent der ausstehenden Aktien. Für einen Erfolg fehlen noch rund 13 Prozent.

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Proposal 2 ist noch brisanter: Plug Power will die genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden verdoppeln. Hier stimmten 89,09 Prozent der abgegebenen Stimmen zu, was 46,86 Prozent aller Aktien entspricht. Die Lücke beträgt nur noch 3,14 Prozent – eine Zitterpartie.

Die Alternative: Reverse Split

Das Management hat bereits klargemacht, was bei einem Scheitern von Proposal 2 folgt: ein Reverse Stock Split, um die Zahl der verfügbaren genehmigten Aktien zu erhöhen. Diese Maßnahme könnte den Aktienkurs anders beeinflussen als eine direkte Kapitalerhöhung und stößt bei Beobachtern auf Skepsis.

Am 2. Februar um 16 Uhr deutscher Zeit will Plug Power in einem Frage-Antwort-Forum auf Investorenfragen eingehen. Drei Tage später, am 5. Februar zur gleichen Uhrzeit, findet die entscheidende Abstimmung statt. Stichtag für die Stimmberechtigung war der 12. Dezember 2025.

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