Plug Power Aktie: Ohne Ausweg?
Plug Power ringt weiter mit Gegenwind. Trotz eines wichtigen Aktionärsbeschlusses, der einen Reverse-Split vorerst vom Tisch nimmt, blieb die Stimmung zuletzt angeschlagen. Warum hilft die frische „Kapital-Flexibilität“ dem Kurs kurzfristig kaum?
Gestern schloss die Aktie bei 1,82 US-Dollar und gab damit 3,7% nach – obwohl die großen US-Indizes leicht zulegten. Auf Monatssicht steht ein Minus von rund 19,92% zu Buche. Damit lief der Titel deutlich schlechter als der Computer- und Technologiesektor (−4,05%) und auch schlechter als der S&P 500 (−1,43%).
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Schlusskurs (gestern): 1,82 US-Dollar
- Tagesveränderung: −3,7%
- Performance 1 Monat: −19,92%
- Genehmigtes Aktienkapital: auf 3 Mrd. Aktien erhöht
- Nächste Zahlen: Anfang März
Aktionäre geben grünes Licht – aber nicht überall
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 12. Februar stimmten die Aktionäre dafür, die Zahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden zu verdoppeln. Die Zustimmung fiel klar aus: 90% dafür, 8,6% dagegen, 0,8% Enthaltungen.
Abgelehnt wurde hingegen ein separater Vorschlag zur Satzungsänderung, der bestimmte künftige Abstimmungsanforderungen an das Recht in Delaware angleichen sollte. Das Management kündigte an, das Thema auf der regulären Hauptversammlung erneut aufzugreifen und dafür auch mit der Nasdaq zusammenzuarbeiten.
Reverse-Split vorerst vermieden
Mit dem Beschluss zur Aktienausweitung entfällt laut Unternehmen die unmittelbare Notwendigkeit eines Reverse-Splits. CEO Andy Marsh verwies dabei ausdrücklich auf die Unterstützung von Privatanlegern. Ohne das Votum hätte er nach eigenen Worten eher einen Reverse-Split ankündigen müssen, statt den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen.
Der Schritt verschafft Plug Power zugleich mehr Spielraum für Eigenkapitalmaßnahmen – was für bestehende Aktionäre allerdings auch das Risiko zusätzlicher Verwässerung erhöht.
CEO-Wechsel und Klagerisiken
Auf dem virtuellen Treffen stand auch der Führungswechsel im Fokus: Jose Crespo, derzeit President und Chief Revenue Officer, wurde als künftiger CEO vorgestellt. Er soll Andy Marsh nachfolgen, der das Unternehmen seit 2008 führt.
Parallel wachsen die rechtlichen Baustellen. Mehrere Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs sind anhängig. Im Kern geht es um den Vorwurf, Plug Power habe die Wahrscheinlichkeit überzeichnet, dass Mittel aus einem Darlehensprogramm des US-Energieministeriums (DOE) dem Unternehmen zur Verfügung stehen würden. Als Frist zur Benennung eines federführenden Klägers gilt der 3. April.
Anfang März werden die nächsten Quartalszahlen erwartet. Dazu ist ein aktualisierter Earnings-Call angekündigt, der laut Berichtslage von Crespo als designiertem CEO geführt werden soll.
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