Burcon NutraScience meldet für das dritte Quartal einen Umsatzsprung von 1.100 Prozent. Während der Übergang zur kommerziellen Produktion deutlich Fahrt aufnimmt, kämpft das Unternehmen gleichzeitig mit einem sehr angespannten Cash-Bestand. Reicht der aktuelle operative Fortschritt aus, um die nächste Finanzierungshürde erfolgreich zu nehmen?

Operative Fortschritte im Fokus

Im Ende Dezember abgeschlossenen Quartal erwirtschaftete Burcon rund 739.000 USD – im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 61.000 USD. Dieser Zuwachs resultiert vor allem aus dem Erreichen des kommerziellen Produktionsmaßstabs und ersten wiederkehrenden Aufträgen. Analysten von Stonegate Capital Partners hoben gestern die gefüllte Projektpipeline mit über 200 aktiven Kundenprojekten hervor und prognostizieren für das Kalenderjahr 2026 ein zweistelliges Umsatzwachstum.

Hohe Verluste belasten Liquidität

Die operativen Kosten bleiben jedoch eine schwere Last für die Bilanz. Für den bisherigen Neunmonatszeitraum des Geschäftsjahres steht ein Nettoverlust von 10,7 Mio. USD (0,84 USD je Aktie) zu Buche, während der operative Cashflow mit minus 6,2 Mio. USD tief im roten Bereich liegt.

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Zum Jahreswechsel verfügte das Unternehmen nur noch über 1,3 Mio. USD an liquiden Mitteln. Die prekäre Lage verdeutlicht ein erst vor drei Tagen gesichertes Kurzfrist-Darlehen über rund 480.000 USD, das mit einem Zinssatz von 12 Prozent verzinst wird.

  • Q3-Umsatz: 739.000 USD (+1.100 % zum Vorjahr)
  • Neunmonatsverlust: 10,7 Mio. USD
  • Cash-Bestand (31. Dez. 2025): 1,3 Mio. USD
  • Nächster Termin: 20. Februar 2026 (Sonderhauptversammlung)

Entscheidende Tage für die Finanzierung

Die weitere Stabilität hängt nun maßgeblich von einer laufenden Privatplatzierung von Wandelschuldverschreibungen über bis zu 6,9 Mio. USD ab. Eine erste Tranche in Höhe von 1,25 Mio. USD wurde bereits abgeschlossen.

Am 20. Februar entscheiden die Aktionäre auf einer Sonderhauptversammlung über notwendige Anpassungen an bestehenden Optionsscheinen, was eine Bedingung für den weiteren Kapitalzufluss ist. Verläuft diese Abstimmung im Sinne der Verwaltung, soll die finale Finanzierungstranche bis zum 24. Februar fließen und damit die Liquidität für das restliche Jahr sichern.

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