China Rare Earth Aktie: Massive Preisrallye
Die Aktie von China Rare Earth profitiert derzeit von einer außergewöhnlichen Dynamik am Rohstoffmarkt. Während die Preise für strategisch wichtige schwere Seltene Erden seit Jahresbeginn um über 100 % nach oben geschnellt sind, unterstreicht die chinesische Staatsführung die strategische Bedeutung des Sektors durch hochrangige Besuche in den Produktionszentren. Anleger stellen sich angesichts der verschärften Exportkontrollen die Frage: Wie weit kann die staatlich gestützte Preiseskalation noch gehen?
Die wichtigsten Marktdaten im Überblick:
* Preissprung: Dysprosium verteuerte sich seit Jahresbeginn um 105 % auf rund 930 US-Dollar pro Kilogramm.
* Spitzenwerte: Der Preis für Terbium stieg um 103 % auf etwa 4.028 US-Dollar pro Kilogramm.
* Politisches Signal: Premier Li Qiang besuchte Anfang dieser Woche die zentrale Produktionsbasis in Ganzhou.
Politischer Rückenwind und Lieferkettenkontrolle
Der Besuch des chinesischen Premierministers am Montag und Dienstag in der Region Ganzhou wird von Marktbeobachtern als deutliches Signal gewertet. Peking unterstreicht damit den Anspruch, die globale Dominanz bei der Förderung und insbesondere der Weiterverarbeitung kritischer Metalle weiter zu festigen. Diese politische Flankierung trifft auf ein Marktumfeld, in dem China die Exportkontrollen zuletzt deutlich verschärft hat.
Die massiven Preissteigerungen bei schweren Seltenen Erden, die essenziell für die Produktion von Hochleistungsmagneten sind, resultieren direkt aus dieser Verknappung und den anhaltenden geopolitischen Spannungen. Neben Dysprosium und Terbium verzeichnete auch Yttriumoxid mit einem Preis von rund 10.700 US-Dollar pro Tonne zum Monatsbeginn eine hohe Bewertung.
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Internationale Gegenmaßnahmen durch die USA
Die internationale Gemeinschaft versucht, der chinesischen Marktdominanz mit neuen Instrumenten und Milliardenprogrammen zu begegnen. Die US-amerikanische CME Group plant Berichten zufolge die Einführung der weltweit ersten Terminkontrakte für Neodym-Praseodym (NdPr). Diese Futures sollen es Industrieunternehmen ermöglichen, sich gegen die extreme Preisvolatilität abzusichern.
Parallel dazu treiben die USA den Aufbau einer unabhängigen Infrastruktur voran. Im Rahmen des 12 Milliarden US-Dollar schweren „Project Vault“ werden strategische Lagerbestände aufgebaut und Verarbeitungskapazitäten bei verbündeten Nationen finanziert. Trotz dieser massiven Investitionen bleibt die kurzfristige Abhängigkeit von chinesischer Raffinerietechnologie bestehen, da der Aufbau alternativer Lieferketten Jahre in Anspruch nimmt.
Die geplante Einführung der NdPr-Futures durch die CME Group wird als erster konkreter Schritt gesehen, um die Preisfindung transparenter zu gestalten. Während die westlichen Förderkapazitäten durch „Project Vault“ gestärkt werden sollen, bleibt die Preissetzungsmacht vorerst in Peking konzentriert.
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