Petrobras hat grünes Licht für die nächste Explorationsrunde im Tiefwasser bekommen. Die brasilianische Umweltbehörde Ibama erteilte dem Staatskonzern am 27. März eine erneuerte Betriebslizenz für Bohrungen im Potiguar-Becken — ein Schritt, der die Ambitionen des Unternehmens an Brasiliens neuer Offshore-Frontier konkret vorantreibt.

Mãe de Ouro im Mittelpunkt

Im Fokus steht vor allem die Bohrung Mãe de Ouro, rund 52 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Rio Grande do Norte in mehr als 2.000 Metern Wassertiefe. Der Standort gilt als Schlüsselindikator für das Ölpotenzial der sogenannten Äquatorialen Marge — einem 2.200 Kilometer langen Küstenstreifen von Rio Grande do Norte bis Amapá, den die nationale Öl- und Gasbehörde ANP als wichtigste neue Explorationsregion des Landes einordnet.

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Neben Mãe de Ouro umfasst die Lizenz zwei weitere Bohrungen: Inhame und Taianga. Alle drei liegen in den Blöcken BM-POT-17 und POT-M-762 und sind Teil von Brasiliens staatlichem Wachstumsprogramm PAC. Es ist bereits die dritte Tiefwasser-Explorationsserie von Petrobras im Potiguar-Becken — zuvor wurden dort die Bohrungen Pitu Oeste und Anhangá abgeteuft.

Investitionen und Gegenwind

Parallel zur neuen Exploration investiert Petrobras mehr als 1,5 Milliarden Reais in die Stilllegung älterer, nicht mehr produzierender Bohrlöcher. Das Unternehmen balanciert damit aktives Wachstum mit dem Rückbau veralteter Anlagen.

Allerdings begleiten Umweltorganisationen die zunehmende Öltätigkeit an der Äquatorialen Marge mit Kritik. Sie warnen vor möglichen ökologischen Folgen, insbesondere für das angrenzende Amazonasgebiet.

Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn rund 50 Prozent zugelegt — die Lizenzerteilung fügt sich in eine Serie positiver Nachrichten ein, die den Kurs zuletzt beflügelt haben. Ob die Bohrungen tatsächlich signifikante Ölvorkommen erschließen, wird sich erst mit den Explorationsergebnissen zeigen.

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