PepsiCo Aktie: Heimliche Trendwende?
Während die PepsiCo-Aktie seit Monaten hinter dem Gesamtmarkt zurückbleibt, zeigen sich im Hintergrund interessante Bewegungen: Institutionelle Investoren kaufen zu – und das nicht zu knapp. Gleichzeitig stufte Wall Street Zen das Papier am Wochenende von "Hold" auf "Buy" hoch. Steckt hinter der schwachen Performance womöglich eine unterschätzte Kaufgelegenheit?
Analysten ändern ihre Meinung
Am Samstag vollzog Wall Street Zen eine bemerkenswerte Kehrtwende: Die Analysten hoben ihre Empfehlung für PepsiCo von "Hold" auf "Buy" an. Dieser Schritt steht im klaren Gegensatz zur vorherrschenden Vorsicht vieler Marktteilnehmer.
Bemerkenswert ist das Timing: Die Aktie notiert deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 163,65 Dollar. Die Differenz zwischen dem neuen bullischen Rating und der zuletzt enttäuschenden Kursentwicklung legt nahe, dass die Analysten den Ausverkauf als überzogen bewerten.
Große Player greifen zu
Parallel zur Hochstufung zeigen frisch veröffentlichte Daten eine klare Tendenz: Institutionelle Anleger stocken ihre Positionen auf.
- Scotia Capital Inc. erhöhte seinen Anteil um 1,8 Prozent auf nun 789.887 Aktien im Wert von rund 104,29 Millionen Dollar
- Level Four Advisory Services LLC baute die Position um 2,7 Prozent auf 30.994 Papiere aus
- Bank of Nova Scotia Trust Co. legte um 3,4 Prozent zu
Diese koordinierte Akkumulation durch Großanleger deutet darauf hin, dass das aktuelle Kursniveau als attraktiver Einstiegspunkt betrachtet wird – trotz der verhaltenen Stimmung im Privatanlegerbereich.
Dividende als Puffer
Für einkommensorientierte Investoren bleibt die Dividende ein schlagkräftiges Argument. PepsiCo bestätigte eine vierteljährliche Ausschüttung von 1,4225 Dollar. Hochgerechnet ergibt sich eine Jahresrendite von etwa 3,8 Prozent – deutlich über dem S&P-500-Schnitt.
Allerdings liegt die Ausschüttungsquote bei rund 108 Prozent. Das Unternehmen zahlt also mehr aus, als es aktuell verdient. Dieser Wert verlangt in den kommenden Quartalsberichten erhöhte Aufmerksamkeit.
Das Coca-Cola-Problem
Trotz positiver Signale bleibt ein hartnäckiges Problem bestehen: Im direkten Vergleich mit Coca-Cola schneidet PepsiCo schlecht ab. Während das Papier auf Jahressicht etwa 8 bis 9 Prozent im Minus liegt, konnte der Erzrivale zulegen.
Der Markt preist aktuell Risiken durch veränderte Verbrauchergewohnheiten und den Trend zu "gesünderen" Snacks ein. Das KGV von 28,1 zeigt: Günstig ist die Aktie nicht – zumindest nicht nach klassischen Bewertungsmaßstäben.
Die Frage lautet nun: Markiert der leichte Wochengewinn von 0,51 Prozent den Beginn einer Stabilisierung oder nur eine kurze Verschnaufpause im Abwärtstrend?
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