Nach dem vollständigen Rückzug aus Russland und der Umfirmierung zu Solidcore Resources beginnt für das Bergbauunternehmen nun die Phase der operativen Wahrheit. Anleger konzentrieren sich heute vor allem darauf, wie effizient die Goldproduktion in Kasachstan unter der neuen Struktur anläuft. Kann der Konzern die logistischen Hürden der Übergangsphase dauerhaft hinter sich lassen?

  • Fokus: Konzentration auf die kasachischen Kernanlagen Kyzyl und Varvarinsky.
  • Meilenstein: Aufbau der Irtysh-Druckoxidationsanlage (POX) zur industriellen Unabhängigkeit.
  • Listing: Handelsliquidität an der Astana International Exchange (AIX) im Blick.

Fokus auf kasachische Kernanlagen

Die Stabilisierung der Abläufe in den Minen Kyzyl und Varvarinsky steht derzeit im Mittelpunkt der Strategie. Nach der Re-Domizilierung an das Astana International Financial Centre muss das Management zeigen, dass die neu geordneten Logistikketten verlässlich greifen. Eine nachhaltige Erholung der Fördermengen gilt dabei als wichtigster Indikator für die Belastbarkeit des transformierten Geschäftsmodells.

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Zentralasien bietet zwar hochgradige Lagerstätten, stellt Solidcore jedoch vor technische Herausforderungen. Der Zugang zu moderner Bergbautechnologie und die Kontrolle der regionalen Energiekosten sind entscheidende Faktoren, um die Margen in einem volatilen Umfeld für Goldproduzenten stabil zu halten.

Strategische Unabhängigkeit durch POX

Um die Wertschöpfungstiefe innerhalb Kasachstans zu erhöhen, treibt das Unternehmen das Irtysh-Druckoxidationsprojekt (POX) voran. Diese Anlage soll die Abhängigkeit von externen Verarbeitungskapazitäten massiv reduzieren. Marktbeobachter werten Fortschritte bei diesem Projekt als Signal für die langfristige industrielle Eigenständigkeit des Konzerns.

Parallel dazu bleibt die begrenzte Handelsliquidität an der Börse in Astana ein Thema. Optionen zur Steigerung der Attraktivität für internationale institutionelle Investoren könnten hier als Katalysatoren für die Aktienbewertung wirken.

Vorläufige Jahreszahlen im März

Am 19. März veröffentlicht das Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Diese Daten werden detaillierten Aufschluss über die aktuelle Kostenstruktur und die finanzielle Stabilität geben, nachdem die jüngsten Aktienrückkaufprogramme für ehemals blockierte Anteile abgeschlossen wurden. Die Zahlen müssen belegen, dass die neue Kostenbasis eine profitable Produktion unter den aktuellen Goldpreis-Bedingungen ermöglicht.

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