Bei den jüngst von Palfinger vorgestellten Zahlen von Palfinger für das Jahr 2025 musste der eine oder andere Rückgang verzeichnet werden. Die Umsätze gaben leicht auf 2,34 Milliarden Euro nach und das Konzernergebnis sank um 3,3 Prozent auf 96,7 Millionen Euro. Allerdings hatten die Märkte auch mit keinen Wundern gerechnet. Angesichts der Effekte von Zöllen und geopolitischen Unsicherheiten lässt sich von soliden Ergebnissen sprechen.

Beim Cashflow erreichte Palfinger nach eigenen Angaben mit gut 180 Millionen Euro sogar einen neuen Rekord und die Nettofinanzverschuldung konnte um über 200 Millionen Euro reduziert werden. Solche Erfolge sollen sich auch für die Aktionäre auszahlen. Jene dürfen sich bei der Hauptversammlung im April trotz eines schwierigen Marktumfelds über einen Dividendenvorschlag von 0,90 Euro je Aktie freuen, womit im Vergleich zum Vorjahr keine Absenkung zu befürchten ist.

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Palfinger bleibt vorsichtig

Mit den Ergebnissen aus 2025 ist Palfinger recht zufrieden. An eine genaue Prognose für 2026 wagt man sich jedoch nicht heran. Absehbar seien die Entwicklungen momentan allenfalls bis knapp über das erste Halbjahr hinaus. Für das zweite Halbjahr komme es auf eine weitere Erholung der europäischen Konjunktur sowie der Entwicklung der US-Konjunktur an. Dass der Vorstand sich gerade nach den jüngsten Ereignissen eher bedeckt hält, ist nachvollziehbar.

Immerhin hat Palfinger mittelfristig ordentliche Ziele gesetzt. So soll bis zum Jahr 2030 der Umsatz auf über 3 Milliarden Euro bei einer Ebit-Marge von wenigstens zwölf Prozent landen. Letztere fiel im vergangenen Jahr mit 7,5 Prozent eine ganze Ecke bescheidener aus. Die kurzfristige Entwicklung liegt damit etwas im Dunkeln, doch an Wachstumsambitionen mangelt es bei Palfinger nicht.

Zufriedene Aktionäre

Damit scheinen die Anteilseigner zufrieden zu sein. Das lässt sich zumindest daran ablesen, dass die Palfinger-Aktie heute Morgen in Wien mit Kursgewinnen von 2,9 Prozent zu den größten Gewinnern zählte. Der Kurs legte wieder auf 37,40 Euro zu und kommt mit der weiterhin angespannten Marktstimmung vergleichsweise gut zurecht. Zu hoffen bleibt nun lediglich, dass die Tendenz sich in Zukunft fortsetzen mag.

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