Schneider Electric Aktie: KI-Rekordjagd
Schneider Electric profitiert massiv vom Hunger der KI-Rechenzentren nach Energie-Infrastruktur. Erstmals durchbrach der Konzern im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von 40 Milliarden Euro. Doch kann das pralle Orderbuch die ambitionierten Wachstumsziele für 2026 absichern?
Rekordwerte dank Energie-Management
Der Boom bei Rechenzentren spiegelt sich unmittelbar in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 wider. Schneider Electric steigerte den Umsatz währungsbereinigt um 9 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITA) kletterte parallel um 6,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Besonders beeindruckend zeigt sich die Nachfragesituation bei den Auftragseingängen.
Der gesamte Auftragsbestand schwoll um 18 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro an. Davon entfallen allein 21,3 Milliarden Euro auf das Segment Energie-Management, das ein Plus von 21 Prozent verzeichnete. Diese vollen Orderbücher bilden das Fundament für die künftige Entwicklung, während die Industrieautomation mit einem Bestand von rund 4 Milliarden Euro ein solides, wenn auch moderateres Wachstum von 8 Prozent beisteuerte.
Managementwechsel und optimistischer Ausblick
Trotz der historischen Höchststände steht ein Wechsel in der Führungsebene bevor. Finanzchefin Hilary Maxson wird das Unternehmen zum 5. April verlassen. Ihr Nachfolger, Nathan Fast, übernimmt ein gut bestelltes Haus. Die Prognose für das laufende Jahr 2026 fällt optimistisch aus.
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Das Management erwartet ein Umsatzplus zwischen 7 und 10 Prozent. Beim operativen Ergebnis wird sogar eine Steigerung von 10 bis 15 Prozent angestrebt. Diese Prognose signalisiert, dass Schneider Electric die Profitabilität trotz der hohen Investitionen in die Infrastruktur weiter steigern will.
Analysten erhöhen die Kursziele
Die Finanzmärkte reagierten prompt auf die Zahlen. Die Aktie kletterte heute um 1,60 Prozent auf 276,45 Euro und markierte damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus bereits auf knapp 16 Prozent. Mehrere Analystenhäuser passten ihre Bewertungen nach dem starken vierten Quartal, in dem das organische Wachstum die Erwartungen deutlich schlug, nach oben an.
Besonders zuversichtlich zeigt sich JPMorgan: Die Bank hob das Kursziel von 285 auf 325 Euro an. Auch Bernstein Research sieht mit einem neuen Ziel von 300 Euro weiteres Potenzial. Barclays erhöhte das Ziel auf 270 Euro, bleibt jedoch bei einer neutralen Einstufung.
Die technische Verfassung des Titels bleibt robust. Mit einem Abstand von rund 18 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt befindet sich die Aktie in einem intakten Aufwärtstrend. Der personelle Wechsel auf dem CFO-Posten am 5. April wird das nächste wichtige Ereignis für Investoren sein, um die Kontinuität der Finanzstrategie zu bewerten.
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